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Fernstudium im Alter

25. April 2017 von in Aktuelles

Es gibt keine Altersgrenzen für ein Studium. Und: „Non scholae, vitae discimus.“ Viele Fernhochschulen bieten schon seit langem Studiengänge an, die auf die Interessen der Generation Ü 60 eingehen. Häufig haben Vertreter dieser Generationen noch die klassische Rundum-Ausbildung genossen oder Lehrinhalte in den Schulen vermittelt bekommen, die heute leider nicht mehr so aktuell sind, aber aktuell sein müssten. Welche Fächer sich besonders für ein Fernstudium im Alter eignen, muss jeder selbst wissen, aber es gibt natürlich eine Reihe an klassischen Studiengängen, die gute Anknüpfungspunkte für Senioren bieten. Und Studieren bei flexibler Zeiteinteilung und ohne Druck ist angenehm. Klüger wird man von ganz allein. Klug nie.

Fernstudium der Philosophie

Der Fernuniversität Hagen bietet beispielsweise interessante Lehrangebote zu Schopenhauers Wirken sowie zum Thema „Moral und Evolution“ an. In Präsenzseminaren kann das erarbeitete Wissen kontextual und dialogisch vorgestellt und besprochen werden. Über die bereitgestellte Lernplattform Moodle werden weitere Hausaufgaben erteilt und Lerninhalte vermittelt. Heute sind die älteren Generationen  modern vernetzt. Und Angst vor digitalen Plattformen braucht keiner zu haben.

Fernstudium Kreatives Schreiben

Viele Senioren haben Kindheitserinnerungen, die aufgeschrieben gehören. Um sie in Form zu bringen und interessanter zu gestalten, kann man den Studiengang „Kreatives Schreiben“  an der Hamburger Akademie für Fernstudien belegen. Studierende bekommen dann Einsendeaufgaben wie - Verfassen eines Aufsatzes - , - Grammatik- und Stilübungen - , oder auch - das Entwickeln von Dialogen – gestellt. So entwickelt sich der eigene Schreibstil weiter. Die eigenen Lebensgeschichten werden lesenswerter.

Zertifikatslehrgang Ahnenforschung

Die Genealogie ist ein weites und spannendes Thema. Wer waren die Vorfahren? Lässt der Nachname auf einen bestimmten Beruf schließen? Oder verrät die Endung des Nachnamens meine genaue Herkunft? An der Fernschule der Studiengemeinschaft Darmstadt erhalten Senioren die notwendigen Grundlagen, um eine professionelle Ahnenforschung zu betreiben. Und vielleicht findet sich in den persönlichen Familiendokumenten doch noch blaues Blut? Der Name Schmidt kommt von Schmied und Schulze oder Schultheiß rühren vom mittelalterlichen Schulzenamt gewesen. Das macht neugierig.

Was sollen Senioren nun studieren?

In allererster Linie sollte das persönliche Interesse für die Auswahl des Studienganges maßgeblich sein. Wer einen naturwissenschaftlichen Berufswerdegang vorzeigen kann, dem stehen natürlich auch Angebote in dieser Richtung offen. Wichtig ist, dass man weiß, dass Fernstudiengänge und Zertifikatslehrgänge ein hohes Maß an Selbstorganisation erfordern. Sie werfen unterdessen auch eine Menge ab und halten den Geist frisch. Es empfiehlt sich bei mehreren Kursanbietern, die Preise und Konditionen zu vergleichen. Nicht alle Angebote sind wirklich attraktiv. Aber eines steht fest: Fernhochschulen haben sich längst auf den Wandel eingestellt und den Bedarf an Studienangeboten für die Generation Ü 60 erkannt.

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