• 3420 Kurse
  • 115 Anbieter
  • 13128 Erfahrungsberichte
2 x Bestnote von FOCUS-MONEY Weiterbildungsportal mit der größten Kundenzufriedenheit (#31/2020 und #31/2021)
Suchen Sie direkt nach Ihrem Fernstudium:
Kurse Menü Suche

Weiterbildung ist eine sinnvolle Investition

31. Juli 2014 von in Fakten & Studien

Jedes Unternehmen, das auf Innovationen setzt, muss auf Potentiale der Mitarbeiter zurückgreifen. Die innerbetriebliche Weiterbildung umfasst breit gestreute Kompetenzfelder, in die Mitarbeiter alle Jahre wieder neu hineinwachsen müssen. Wissen auf Vorrat gibt es in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt kaum mehr. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie sich zukünftig noch verstärkter auf den Bereich der innerbetrieblichen Weiterbildung konzentrieren müssen.

Von den Chancen eines effizienten Bildungsmanagements im eigenen Unternehmen

Weiterbildung ist gut, sagen viele Unternehmen und Unternehmer. Leider fehlen vielen dafür zeitlich und räumlich flexible Angebote, die die Notwendigkeit einer angemessenen Prozesssteuerung berücksichtigen. Wenn die Personaldecke in mittelständischen Unternehmen dünn ist, kann die effiziente Weiterbildung des Personals bei aller Wertschätzung und Notwendigkeit nicht gelingen. Zeitlich und räumlich flexible E-Learning-Angebote reichen allein nicht aus, um den Nachholbedarf der Mitarbeiter zu stillen.

Einzelfördermaßnahmen an Wochenenden können punktuell und individuell Kompetenzen erweitern, umfassen aber selten die komplexen Dynamiken von Arbeits- und Produktionsprozessen. Eine ganzheitliche innerbetriebliche Steuerung von Weiterbildungsmaßnahmen durch einen Bildungsmanager täte gerade mittelständischen Unternehmen gut, weil nur ein Mitarbeiter mit guten Unternehmens- und Produktkenntnissen Weiterbildungsangebote und Nachfrage passgenau und strukturiert aufeinander abstimmen kann.

Noch scheuen viele Unternehmen die Kosten, rechnen aber nicht gegen, um wie viel höher die Kosten von ineffizienten und unstrukturierten Weiterbildungsmaßnahmen häufig liegen. Im Qualitätsmanagement gibt es längst das Motto: „Was du nicht messen kannst, kannst du nicht managen.“ Dass sich Weiterbildungsmaßnahmen in ihrer Effizienz evaluieren und messen lassen, wissen viele Unternehmen leider nicht.

Der demografische Wandel wird die innerbetriebliche Weiterbildung zur Existenzfrage machen

Schon heute empfinden viele Arbeitnehmer die Unterstützung ihrer Weiterbildung seitens des Unternehmens als eine wichtige Wertschätzung. Hier liegen in der Breite ungeahnte Potentiale. Umso unverständlicher ist es, dass die innerbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen sich mit den Hierarchieebenen erhöhen, eine Fokussierung der Weiterbildung auf mittlere Managementebenen die Regel ist.

Mit dem demografischen Wandel und dem drohenden Fachkräftemangel in einigen Branchen wird eine innerbetriebliche, professionelle Steuerung von Weiterbildungsmaßnahmen auf breiter Ebene drängender denn je. Die Folgekosten einer verschlafenen Entwicklung werden dann um einiges höher sein als die breit angelegte Förderung von Mitarbeitern, die mit vielen unentdeckten Fähigkeiten häufig auf die Weckung ihrer stillen Reserven warten.

Um diese zu erkennen, gehört es zu den Aufgaben eines Bildungsmanagers, die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Personals kennenlernen und einschätzen zu können. Die Rendite von Weiterbildungsmaßnahmen erhalten Unternehmen meist erst nach Jahren. Sie geht leider oft im Alltag unter. Die nachhaltige Steuerung und Bewertung von Weiterbildungsmaßnahmen kann dazu führen, dass die Ergebnisse sichtbarer werden, das Bewusstsein der Belegschaft für die Notwendigkeit von innerbetrieblicher Weiterbildung gefördert wird.

Bildnachweis: CC-BY/unsplash-pixabay