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Finanzielle Unterstützung durch das Arbeitsamt

08. Februar 2013 von in Förderung

Das Arbeitsamt bietet eine ganze Reihe von Förderungen für die Weiterqualifizierung - natürlich auch für ein Fernstudium. So gibt es beispielsweise die Berufsausbildungsbeihilfe für behinderte Menschen, spezielle Weiterbildungsmaßnahmen bei Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit und besondere Hilfen für Existenzgründer. Auch für alleinerziehende Mütter und Väter gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten für ein Fernstudium

Förderung bei Kurzarbeit

Bei dieser Förderung sollen Anreize für Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschaffen werden, die auftretenden Zeiten der Nichtbeschäftigung für die berufliche Weiterbildung zu nutzen. Damit können Kündigungen vermieden werden und Arbeitsplätze in Unternehmen gesichert werden. Mitfinanziert wird dieses Förderinstrument aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Auch ein Fernstudium kann in dieser Zeit für die Weiterbildung genutzt werden.

Voraussetzungen

  • Der Antragssteller bezieht Kurzarbeitergeld und möchte die Zeit des Arbeitsausfalls nutzen, um an einer beruflichen Qualifizierung teilzunehmen.

Förderungssätze

  • Die Grundförderung beträgt 60% der Lehrgangskosten. Hierzu können noch + 20 % bei kleinen und 10% bei mittleren Unternehmen hinzukommen, darüber hinaus noch einmal + 10% bei benachteiligten (z.B. ältere Arbeitnehmer ab 50 Jahre) oder behinderten Menschen und insgesamt auf maximal 80% der anerkannten Fernstudiengebühren aufgestockt werden.
  • Infos über www.arbeitsagentur.de

WeGebAU

Die „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU), fördert Beschäftigte in Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern, die über 45 Jahre oder geringqualifiziert sind (zum Beispiel Menschen ohne Berufsausbildung oder die seit mindestens vier Jahren nicht mehr im Ausbildungsberuf gearbeitet haben).

Die Agentur erstattet dabei auf Antrag die Kosten für die Maßnahme, wenn es sich um eine Weiterbildung oder ein Fernstudium handelt, das nicht im Betrieb stattfindet und Kompetenzen vermittelt, die nicht nur auf den bisherigen Arbeitsplatz beschränkt sind. Während der WeGebAU Weiterbildung stellt der Arbeitgeber den Teilnehmer mit Lohnfortzahlung von der Arbeit frei, wobei er die Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitsausfall erhält.
Seit 2009 können auch qualifizierte Mitarbeiter eine Förderung zur Weiterbildung erhalten. Auch hier müssen die Antragssteller bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Teilnehmer werden für die Weiterbildung von der Arbeit freigestellt und haben weiterhin Anspruch auf Arbeitsentgelt.
  • Der Erwerb des (letzten) Berufsabschlusses und die letzte öffentlich geförderte Weiterbildung liegen mindestens 4 Jahre zurück.
  • Die Weiterbildung findet während betriebsüblicher Arbeitszeiten statt.
  • Bildungsträger als auch die Maßnahme sind für die Weiterbildungsförderung zugelassen (bei Fernkursen über die ZFU).

Förderungsätze

  • Bei Beschäftigten, die das 45. Lebensjahr vollendet haben, tragen die Agenturen für Arbeit bis zu 75% der Lehrgangskosten. Die verbleibenden Kosten sind vom Betrieb und/oder der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zu tragen.
  • Bei jüngeren Beschäftigten ist eine Förderung nur möglich, wenn der Betrieb mindestens 50% der Lehrgangskosten übernimmt.
  • Infos über www.arbeitsagentur.de

Über den Link zu den folgenden Seiten der Bundesagentur für Arbeit, finden Sie umfangreiche Informationen zu dieser Thematik: www.kursnet.arbeitsagentur.de
Die Fördererdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie finden Sie hier:www.foerderdatenbank.de

Bildnachweis: ©Rainer Sturm/pixelio.de