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Fernstudium Informatik und Hardware:
Weiterbildung für die Welt der Bits

Wohl in keiner anderen Branche kommen Innovationen in einer derart schnellen Frequenz zustande wie im IT-Sektor. Ein Fernstudium in diesem Bereich ist daher eine häufig gewählte und sehr beliebte Alternative der Weiterbildung. Wer IT-Profi bleiben will, nimmt daher seine Weiterqualifikation besser heute als morgen in die Hand.

In einem Fernkurs können Sie Ihre Lernphasen selbst bestimmen und bilden sich bequem von zu Hause aus in dem Fachbereich Ihrer Wahl weiter. Wenn Sie Wert auf Flexibilität legen, scheint diese Art der Weiterbildung genau das Richtige für Sie zu sein. Lebenslanges Lernen ist gerade im IT-Sektor absolute Pflicht.

Redaktionstipp

Das Fernkurs-Angebot des ILS – Institut für Lernsysteme reicht von Grundkursen für Internet und Informationstechnologie über Fernlehrgänge zum Webdesigner oder Datenbankentwickler bis zum IT-Manager oder Wirtschaftsinformatiker.

Von "ILS - Institut für Lernsysteme" werden derzeit Fernkurse in folgenden Kategorien zum Thema "Informatik + Hardware" angeboten:

Wir helfen Ihnen kompetent und unkompliziert den geeigneten Fernkurs oder die passende Fernuni für Ihr Studium im Bereich Informatik, IT und Computer zu finden. IT-Profis von morgen beginnen schon heute mit der Weiterbildung, um auch in Zukunft die geforderten Qualifikationen zu besitzen. Die Bildungsalternative des Fernstudiums ist im IT-Bereich sehr beliebt, da sie den direkten Einsatz am Arbeitsgerät - dem Computer- fordert. Mit einem Fernkurs in der Informatik liegen Sie nicht nur voll im Trend, sondern befinden sich zudem noch auf dem Weg in eine sichere berufliche Zukunft.

Übersicht

Die Informationstechnologien sind zu einem ständigen Begleiter unseres Alltags geworden. Überall begegnen wir Computersystemen, die programmiert, gewartet und verbessert werden wollen.

Nicht nur die neusten Smartphones und Flugzeuge zeigen uns, dass ohne programmierte Steuerung heute nichts mehr so funktioniert, wie wir es möchten. Auch in vielen unserer Haushaltsgeräte steckt mittlerweile mehr als nur eine elektronische Schaltung.

Das Fernstudium Informatik kann sowohl mit den Qualifikationen Bachelor of Science (B.Sc.) als auch mit dem Master of Science (M.Sc.) abgeschlossen werden und qualifiziert für eine ganze Reihe an Tätigkeiten in unterschiedlichen Branchen - nicht nur im Bereich IT selbst.


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Studieninhalte

Zwar lässt sich die Informatik in die drei Bereiche theoretische Informatik, praktische Informatik und technische Informatik einteilen. Diese Einteilung ist jedoch nur wissenschaftstheoretisch relevant und keine Richtlinie für den Aufbau der Studiengänge. Häufig werden fast alle Bereiche im Grundstudium durch die praktische Informatik abgedeckt.

Das Studium ist in den meisten Fällen in Grund- und Hauptstudium unterteilt.
Das Grundstudium kann folgendermaßen gestaltet sein:

  • Imperative bzw. algorithmische Programmierung in C, Pascal, FORTRAN etc.
  • Objektorientierte Programmierung in C#, Visual Basic, VB .NET, C++ oder Java
  • Programmiertechniken (u.a. Assembler, Compiler/Interpreter, IDE, Debugger)
  • Datenbanksysteme (verschiedene SQL-Varianten)
  • IT-Sicherheit
  • Betriebssysteme
  • Computertechnik, Hardware
  • Analysis, Lineare Algebra, Numerik
  • Mathematische Logik
  • Softwareentwicklung und -technik

Hinzu kommen weitere Fächer, die sich jedoch je nach Hochschule, Abschluss und Vertiefungsphase unterscheiden können.

  • Grundlagen der Theoretischen Informatik
    • Automatentheorie
    • Theorie der formalen Sprache
    • Logik und formale Semantik
    • Berechenbarkeits- und Komplexitätstheorie
  • Grundlagen der Technischen Informatik
    • Grundlagen der Elektrotechnik
    • Echtzeitsysteme, Eingebettete Systeme
    • Hardwaretechnik, Rechnernetze
    • Regelungstechnik und Sensorik
    • Signal- und Bildverarbeitung
  • Wahlmodule
    • Einführung in die Wirtschaftswissenschaft
    • Einführung in das IT-Recht
    • Grundlagen des Marketings
    • Einführung in die Stochastik etc.

Darüber hinaus gibt es spezielle Fächer der Informatik, die sich vor allem an solche Personen richten, die im jeweiligen Bereich entweder über Berufserfahrung verfügen oder bereits ein abgeschlossenes Studium nachweisen können. Darunter fallen unter anderem Wirtschaftsinformatik, Geoinformatik und Medizininformatik.

Fakten zum Studiengang Informatik

   Voraussetzungen

Hochschul- oder Fachhochschulreife

   Dauer

Durchschnittlich acht Semester in Teilzeit (20 Std./Woche) für Bachelor

   Abschluss

Bachelor of Science, Master of Science

   Kosten

Sehr unterschiedlich, von 1.000€ bis 10.000€

Voraussetzungen

Wichtigste Voraussetzung für das Studium ist der Nachweis der (Fach-)Hochschulreife.

Machen Sie sich unmissverständlich klar, dass Sie über ein bestimmtes Grundverständnis in Bezug auf Mathematik nicht umhinkommen. Je nach Studiengang können Sie sich bestimmte Vertiefungsgebiete, für die Sie ein besonderes Interesse entwickelt haben, im Laufe des Studiums stärker fokussieren. An einigen Hochschulen werden zudem eine Eignungsprüfung und/oder ein mehrwöchiger Vorkurs im Bereich Mathematik angeboten.

Darüber hinaus sollten Sie entweder bereits über grundlegende Englischkenntnisse verfügen oder eine gewisse Affinität mitbringen, denn die Programmiersprachen sind ausnahmslos in englischer Sprache gehalten. Außerdem nutzen Sie als Entwickler internationale Plattformen und Foren, in denen englisch die gängige Verkehrssprache ist. Weiterhin sollten Sie sich darüber bewußt sein, dass Sie sowohl im Studium als auch danach vorwiegend eine sitzende Tätigkeit ausüben werden. Machen Sie sich daher am besten frühzeitig Gedanken um einen sportlichen Ausgleich zu Ihrer täglichen Arbeit.

Als Informatiker benötigen Sie keine charakterlichen Voraussetzungen. Aber Sie können sich grob an folgenden Eigenschaften orientieren:

   lösungsorientiert

 

   organisiert

 

   analytisch

 

   logisch

 

Dauer

Das Fernstudium umfasst für den Bachelor-Abschluss einen Zeitraum von 8-12 Semestern. Dabei ist die Dauer von der eigenen Leistung abhängig. Wenn Sie das Studium in Teilzeit studieren, also sich 20 Stunden in der Woche Zeit nehmen, brauchen Sie natürlich nicht so lange wie jemand, der nur knapp 10 Stunden in der Woche für das Studium investieren kann. Das Master Studium dauert in Teilzeit häufig um die 7 Semester.

Aussichten

Informatiker und IT-Fachkräfte werden in nahezu jedem Bereich gesucht. Da konnte auch die Wirtschaftskrise von 2008/09 nichts ändern. Noch immer sind ungefähr 20.000 Stellen unbesetzt - dies ergaben Untersuchungen verschiedener Institute. Am meisten gesucht werden, dem Branchenverband Bitkom zufolge, Softwareentwickler; doch auch Datenbankadministratoren und IT-Projektmanager sind sehr gefragt. Immer mehr Unternehmen melden Bedarf an IT-Fachkräften an. Rund zwei Drittel dieser Unternehmen legt großen Wert auf die fachliche Qualifikation, die sich durch ein Hochschulstudium nachweisen lässt.

In der Programmierung können Sie sich auf die Bereiche Internet, Netzwerkanwendungen oder Anwendungen für spezielle Bereiche konzentrieren. Programmierer, die Anwendungen für das Internet entwickeln, sind entweder spezialisiert auf die Erstellung von Webseiten, CMS-Systemen, Serverwartung, Datenbanksysteme oder die Entwicklung von Apps für mobile Endgeräte. Im Bereich Netzwerkanwendungen werden häufig Datenverarbeitungssysteme für große Unternehmen entwickelt und mit „spezieller Bereich“ sind zugeschnittene Softwarelösungen gemeint, die sich meist nicht auf den breit angelegten Einsatz ausrichten lassen (etwa in der klinischen Forschung).

Die meisten Informatiker arbeiten derzeit in folgenden Branchen:

  • IT und Telekommunikation
  • Consulting
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Dienstleistungen
  • Automotive
  • Banken und Finanzdienstleister
  • Ingenieurswesen
  • Elektroindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Versicherungswirtschaft

Im Bereich der Energieversorgung entwickeln, planen und steuern Informatiker die technischen Systeme, die in Kraftwerken und Versorgungsbetrieben zum Einsatz kommen. Dabei geht es, je nach Fähigkeit der IT-Fachkraft, entweder um die im Einsatz befindliche Hard- oder Software. Besonders im Bereich regenerative Energien entwickeln sich derzeit vielfältige Aufgaben für spezialisierte IT-Fachkräfte.

Im Bereich der Medizin kümmern sich Informatiker um den Einsatz von unterstützender Software und die Wartung der technischen Geräte, allen voran den Computersystemen. Außerdem kümmern sie sich um die Netzwerksysteme und die Datensicherheit in Krankenhäusern. Dazu arbeiten sie eng mit dem medizinischen und administrativen Personal der entsprechenden Einrichtungen zusammen.

In immer mehr Branchen werden Informatiker mit entsprechenden Qualifikationen gesucht. Darunter fallen vor allem die Bereiche Softwareentwicklung, Anwendungsprogrammierung, Datenbank-Administration, Systementwicklung, Datenbankentwicklung und Netzwerkadministration.

Für Informatiker ist sehr entscheidend, welche Spezialisierung sie besitzen. Schon im Studium kann man sich auf bestimmte Bereiche festlegen, die man später vertiefen möchte, um so als Fachmann in diesem Gebiet zu arbeiten. Wer einmal die Stellenausschreibungen durchschaut, wird merken, dass viele Firmen passgenaue Fachkräfte für ihre eingesetzten Systeme suchen.

Die Zeiten des einsamen Programmierers sind vorbei. Softwareprojekte werden überwiegend im Team realisiert. Dabei geht es nicht nur um interne Koordination, sondern auch um Kommunikation mit externen Kunden. Besonders im Bereich Forschung und Entwicklung ist der Einbezug externer Fachkräfte nötig. Besonders gefragt sind bei IT-Fachkräften daher folgende Soft-Skills:

  • Teamfähigkeit
  • Selbständige Arbeitsweise
  • Einsatzbereitschaft
  • Kontaktfähigkeit
  • Flexibilität
  • Kommunikationsfähigkeit

Weitere, nicht unwesentliche, Fähigkeiten, sind, der Bundesagentur für Arbeit folgend: Auffassungsvermögen, Denkvermögen, Erscheinungsbild, Führungsfähigkeit, Interkulturelle Kompetenzen, Kreativität, Kundenorientierung, Lernbereitschaft, Organisationsfähigkeit, Sorgfalt, Umgangsformen, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.

Je nach Position im Unternehmen können Sie verantwortungsvolle Leitungsaufgaben übernehmen, etwa in der Projektkoordination oder in der Führung von Teams. Wenn Sie beratend für Unternehmen tätig sein wollen, kommen rhetorische Fähigkeiten hinzu.

 

Olaf (35 Jahre, Elektrotechniker)
 

Eigentlich bin ich ausgebildeter Elektrotechniker. Als ich dann aber in meinem Betrieb mehr und mehr in Richtung IT arbeitete, habe ich meinem Arbeitgeber vorgeschlagen, neben dem Beruf Informatik zu studieren. Der fand die Idee gut.
Das Material meiner Fernschule war eigentlich sehr gut aufgearbeitet. Man kann sich die vorgegebenen Aufgaben gut einteilen. Allerdings kostet es dennoch einige Zeit, die Unklarheiten in den Aufgaben zu beseitigen. Die Unterstützung der Dozenten ließ allerdings manchmal zu wünschen übrig. In vielen Fällen ist weitere Literatur unverzichtbar gewesen. [...]

Es war allerdings auch sehr anstrengend und man muss schon fast komplett auf seine Freizeit verzichten, wenn man es berufsbegleitend machen will. Selbst an den Wochenenden muss man sich ran setzen. In einigen Fällen war mir das Studium doch zu theoretisch, aber ich denke, das bleibt bei keinem Studiengang aus. Dafür hat es sich jedoch auch gelohnt. Das Studium war insgesamt aber auch sehr teuer. Hätte mich mein Chef hier nicht unterstützt, hätte ich es mir nur schwer leisten können.

Pro und Contra Fernstudium Informatik

Pro

Ein Fernstudium bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie Ihre Lern- und Arbeitszeit frei einteilen können. Das Fernstudium ist daher auch berufsbegleitend möglich. Diejenigen, die sich in Vollzeit auf das Studium konzentrieren wollen, bietet das Fernstudium eine gute Möglichkeit, im eigenen Büro zu lernen ohne viele Präsenzveranstaltungen besuchen zu müssen.
Besondern Menschen, die nicht an einem Hochschulstandort wohnen, profitieren hiervor. Darüber hinaus ist das Informatik-Studium prädestiniert für ein Fernstudium, da viele Aufgaben sowieso am Rechner erledigt werden. Die meisten Hochschulen bieten für den Zugriff auf die Aufgaben und Prüfungssimulationen entsprechende Portale an.
Für Menschen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, ist das Fernstudium eine gute Chance zur Weiterbildung.

Contra

Das Fernstudium Informatik ist sehr voraussetzungsreich. Nicht nur im Bereich Mathematik, Logik und Englisch. Im Fernstudium steht man daher vor der Aufgabe, viel Selbstdisziplin aufbieten zu müssen, um nicht an den anspruchsvollen Prüfungen zu scheitern.
Außerdem kann bei einigen Menschen der Drang entstehen, sich persönlich mit anderen Studieren und Dozenten austauschen zu wollen. Die digitalen Kanäle könnten dafür ein unzureichender Ausgleich sein.
Auch praktische Übungen zusammen mit anderen werden Fernstudenten nicht geboten, weshalb sie den Lernstoff u.U. nicht so schnell und unkompliziert bearbeiten.

 

Über den Autor

Fabian Haubner kümmert sich seit vielen Jahren um die Vermarktung von Fernstudium Direkt. Der ausgebildete Diplom-Kaufmann ist seit 2010 verantwortlich für das Projekt. Dabei kümmert er sich sowohl um die Textqualität als auch um die Usability der Seite.

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