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Fernstudium Informatik und Hardware:
Weiterbildung für die Welt der Bits

Wohl in keiner anderen Branche kommen Innovationen in einer derart schnellen Frequenz zustande wie im IT-Sektor. Ein Fernstudium in diesem Bereich ist daher eine häufig gewählte und sehr beliebte Alternative der Weiterbildung. Wer IT-Profi bleiben will, nimmt daher seine Weiterqualifikation besser heute als morgen in die Hand.

Kategorietipp

Das Fernkurs-Angebot des ILS – Institut für Lernsysteme - reicht von Grundkursen für Internet und Informationstechnologie über Fernlehrgänge zum Webdesigner oder Datenbankentwickler bis zum IT-Manager oder Wirtschaftsinformatiker.

Das ILS bietet Ihnen folgende Fernlehrgänge im Bereich "Informatik + Hardware:


In der Kategorie Informatik + Hardware gelistet

  • 114
    Fernlehrgänge
  • 51
    Fernstudiengänge
  • 18
    Fernhochschulen
  • 10
    Fernschulen

Wichtige Fakten

In der Kategorie Informatik + Hardware sind aktuell 114 Fernlehrgänge und 51 Fernstudiengänge von insgesamt 18 Fernhochschulen und 10 Fernschulen gelistet und können mit einem AKAD-Zeugnis, Bachelor, Diplom, IHK-Zertifikat, Master, MBA oder Zertifikat abgeschlossen werden. Von einem Fernschüler oder Fernstudenten müssen ca. 2 bis 40 Stunden pro Woche für das Fernstudium eingeplant werden. Die Dauer des Fernstudiums variiert, je nach Abschlussart, zwischen 3 und 96 Monaten.

   Voraussetzungen Variiert je nach Anbieter
   Dauer 3 Monate (Zertifikat) - 96 Monate (Bachelor)
   Wöchentlicher Aufwand 2 Stunden - 40 Stunden (Zertifikat)

   Abschluss

AKAD-Zeugnis, Bachelor, Diplom, IHK-Zertifikat, Master, MBA oder Zertifikat
   Kosten 398 € (Zertifikat) - 19.120 € (Bachelor)

Kosten

Für ein Fernstudium Informatik + Hardware fallen Kosten von 398 € (Zertifikat) bis 19.120 € (Bachelor) an.

Bewertung

Insgesamt wurde das Fernstudium „Informatik + Hardware“ durchschnittlich mit 4,4 von 5 Sternen von 371 Teilnehmern bewertet. Besonders ragt der Kurs Wirtschaftsinformatik des Anbieters Fernschule Weber mit einer Bewertung von 5 Sternen von 12 Teilnehmern heraus. Am besten bewertet unter den akademischen Anbietern wurde die Fernhochschule IUBH Internationale Hochschule mit einer Bewertung von 4,8 Sternen. Die meisten Bewertungen im akademischen Sektor weist die Fernhochschule WINGS - Fernstudium an der Hochschule Wismar mit insgesamt 248 Bewertungen aus. Am besten bewertet unter den nicht-akademischen Anbietern wurde die Fernschule sgd - Fernschule Studiengemeinschaft Darmstadt mit einer Bewertung von 4,9 Sternen. Die meisten Bewertungen im nicht-akademischen Sektor weist die Fernschule Fernschule Weber mit insgesamt 116 Bewertungen aus.

Durchschnittsbewertungen

der Fernlehrgänge und Fernstudiengänge der Kategorie Informatik + Hardware

4,4
bewertet von 371 Teilnehmern
Top-Fernlehrgang (5)
Wirtschaftsinformatik
des Anbieters Fernschule Weber
Akademischer Top-Anbieter (4,8)
IUBH Internationale Hochschule
Nicht-akademischer Top-Anbieter (4,9)
sgd - Fernschule Studiengemeinschaft Darmstadt

Interessante Erfahrungen von Teilnehmern

  • Daniel, 26 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik" des Anbieters Wilhelm Büchner Hochschule (WBH) am 28.02.2018 bewertet. Bewertungen insgesamt: 6
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    *Unterricht & Konzept* Das Konzept der WBH ist ganz einfach: Man bekommt regelmäßig (oder nach Wunsch) Studienhefte zugeschickt, die dann nach belieben bearbeitet werden können. Die Hefte stehen selbstverständlich auch in allen gängigen Formaten (epub, pdf, html) zum Download bereit. Damit man ein Gefühl bekommt, ob man das Heft verstanden hat, steht eine Einsendeaufgabe zur Verfügung, die bearbeitet und eingeschickt werden kann - diese wird auch benotet - die Note hat aber keinen Einfluss auf das Studienergebnis. Bei den relevanten Prüfungen gibt es zwei Varianten: Klausuren und B-Prüfungen. B-Prüfungen werden von zuhause aus bearbeitet. Die Bearbeitungsdauer ist mit 180 Tagen sehr angenehm und lässt auch eine nachträgliche Recherche zu. Klausuren müssen vor Ort bearbeitet werden - Prüfungsstandorte gibt es sowohl in fast jeder deutschen Großstadt als auch in Zürich und Wien. Klausurtermine sind alle 3 Monate und der Student kann selbst entscheiden, ob er an einem Termin teilnimmt und welche Klausur er schreiben möchte (maximal zwei pro Termin). Hierzu meldet er sich einfach ein paar Wochen davor an. Damit auch wirklich nichts schiefgeht, kann man vor den Prüfungen auch an einem Online-Repitorium - also eine Art Prüfungsvorbereitung - freiwillig teilnehmen und dort die wichtigsten Themen nochmal wiederholen. Für Personen, die einen hohen Wert auf Flexibilität legen, ist dieses Konzept also wie geschaffen - allerdings fordert es auch einen hohen Grad an Selbstdisziplin. Die WBH versucht zwar mit Veranstaltungen, wie "Stammtische in der Region", "Facebook-Gruppen" und "Foren" das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken - das Fernstudium ist und bleibt aber ein FERNStudium. *Inhalt & Materialien* Natürlich lässt sich bei einem Studiengang, der über mehrere Jahre dauert und viele verschiedene Themenbereiche bearbeitet, darüber diskutieren, ob der Inhalt immer didaktisch und methodisch optimal gewählt ist. Alles in allem bin ich sehr zufrieden damit. Wichtig hierbei ist, wie die Hochschule mit Wünsche / Anregungen, Fragen und mit Korrekturen umgeht. Ist einem das Thema durch das Studienheft noch nicht ganz klar, so hilft ein Tutor innerhalb kürzester Zeit weiter. Auch können Ansichten der Heft-Autoren diskutiert werden. Sollte sich dennoch mal ein Fehler in ein Heft eingeschlichen haben (was vorkommt, aber selten ist), wird dieser in den Foren besprochen und in den Online-Versionen korrigiert. Seit Kurzem führt die WBH sogar offizielle Umfragen direkt bei den Studenten durch, um die Qualität der Hefte noch besser zu machen. *Betreuung & Organisation* Hier ist mein Urteil klar - besser geht’s nicht! Fragen, die ich per Mail geschickt habe, wurden meist schon am nächsten Tag von einem Tutor, der für bestimmte Module spezialisiert ist, beantwortet. Die Antwort ist meist mit weiterführende Informationen belegt. Zudem habe ich immer das Gefühl gehabt, dass der Tutor sich Zeit für mich nimmt und versucht, mir das Thema so zu erklären, dass ich es verstehe. Interessiert man sich für ein bestimmtes Thema, so werden oft auch Fachliteraturen und Internetportale zu dem Thema empfohlen. Organisatorische Fragen konnte mir die Studienbetreurung und das Prüfungsamt direkt am Telefon beantworten. *FAZIT* Hier will ich es kurz machen: Wer sich für ein Fernstudium interessiert, dem kann ich die WBH wärmstens empfehlen.

  • Felix, 31 Jahre, hat den Fernkurs: "IT-Security SSCP/CISSP" des Anbieters Fernschule Weber am 25.08.2017 bewertet. Bewertungen insgesamt: 31
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Ich habe das Fernstudium IT-Security SSCP / CISSP bei der Fernschule Weber absolviert. Das Studium gliedert sich in 12 Hefte für die jeweils 1 Monat angesetzt sind. Nach jedem Aufgabenheft müssen Einsendeaufgaben bearbeitet und zur Bewertung eingeschickt werden. Ich arbeite beruflich als IT-Consultant und habe mir als Ziel die CISSP Prüfung gesetzt um mich persönlich im Bereich der IT-Sicherheit weiter zu bilden. Ich besitze diverses Hintergrund aus vielen unterschiedlichen IT-Bereichen. Die Anforderungen sind sehr hoch und für Laien ohne IT technisches Hintergrundwissen nicht geeignet! Notwendiges Wissen zum Bestehen der Prüfung wird kurz und knapp, oftmals ohne weitere Erklärung vermittelt. Weitere Informationen müssen bei Interesse selbst recherchiert werden. Die Informationen wurden von der Fernschule selbst zusammengetragen und ähneln dem der von CISSP herausgegebenen englischen Lehrbüchern. Die Qualität ist durchwachsen, teilweise gut aber auch wieder schwammig formuliert mit vielen Schreibfehlern oder nicht immer 100 % eindeutig. Die Fernschule ist zwar bemüht diese zu finden und bietet in jedem Heft die Möglichkeit diese zu melden, aber wer hat darauf schon immer Lust :-) Zu der Betreuung kann ich nichts negatives sagen. Die Einsendeaufgaben und Anfragen wurden immer zügig und freundlich bearbeitet. Naja, der Online Campus ist ein wenig unübersichtlich und wirkt nicht sehr ansprechend. Die Navigation ist nicht immer eindeutig und für den Zugriff auf den Mitgliederbereich steht keine Verlinkung auf der Hauptseite zur Verfügung d.h. die Adresse muss bekannt sein. Die Studienheft sind im Mitgliederbereich online zum jeweiligen Block abrufbar, sobald die Einsendeaufgabe bearbeitet wurde ist jedoch kein Zugriff auf ältere Hefte möglich. Die Aufgaben können bequem online eingereicht werden. Die angesetzte Zeit von 1 Monat pro Heft habe ich nicht benötigt. Die Hefte werden in 4x 3 Hefte zugeschickt. Ich war mehrmals vor Ablauf der 3 Monate mit dem bearbeiten fertig, kurze Nachricht an die Fernschule hat ausgereicht und die nächsten Hefte wurden zugeschickt - jedoch wird in diesem Fall die Rate sofort fällig d.h. der Block muss komplett bezahlt werden bevor die nächste Sendung zugeschickt wird. Ich habe in relativ kurzer Zeit sehr viel gelernt, ob dies ausreichend ist um die Prüfung wirklich zu bestehen wird sich zeigen, ich arbeite derzeit noch die offiziellen Übungs-Prüfungsfragen durch. Viele der Fragen kann ich nun mühelos beantworten, wiederum tauchen in den Materialien von ISC2 immer wieder Dinge auf von denen ich glaube nie gehört zu haben. Ob der Studiengang etwas für euch ist, muss individuell entschieden werden. Die Kosten des Lehrgangs sind nicht zu verachten, trotz alledem hat man eine ganz andere Motivation und muss sich das wissen nicht mühevoll in der teilweise vorhandenen englischen Literatur zusammentragen. Die Einsendeaufgaben bestehen oft aus praxisnahen Übungen wie die Erstellung eines ISMS - Übungen bei denen man einiges lernt und wohl Zuhause nie selbst durchgeführt hätte.

  • Mike, 34 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Applied IT Security (Master of Science)" des Anbieters International School of IT Security AG am 22.12.2017 bewertet. Bewertungen insgesamt: 46
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, da ich ein starkes Interesse in IT-Security habe. Das Angebot solcher Studiengänge ist leider noch sehr gering und die isits AG wurde mir von meinem Dozent aus dem BA-Studium empfohlen, da diese neben dem Fernstudium (in Kooperation mit der Uni Bochum) auch sehr gute Zertifikatskurse im Security-Bereich anbietet. Da ich besondere Ansprüche an ein Fernstudium hatte und die formalen Voraussetzungen wichtig waren, hatte ich schon vor der Anmeldung regen Kontakt mit der Studiumsbetreuung. Ich hatte sehr früh einen festen Ansprechpartner, der stets eine passende Antwort parat hatte. Vor dem Einstieg in das Studium hatte ich am meißten Angst, da es doch ein Unterschied zu einem Präsenzstudium ist. Einige Fächer haben Video-Vorlesungen und in den meißten Fächern gibt es optionale Aufgaben mit denen man sich Zusatzpunkte für die Klausur erarbeiten kann. Anhand dessen kann man auch sehr gut seinen Lernfortschritt messen, da diese feste Bearbeitungszeiträume haben. Der Online-Campus ist nicht so nach meinem Geschmack. Es wirkt sehr träge. Die Nutzung beschränkt sich in meinem Fall aber auf ca. 5 Stunden die Woche (starten der Video-Vorlesungen), da der Rest mit den gedruckten Unterlagen super zu lernen ist. Das Forum ist eine gute Quelle für allgemeine Fragen. Für einige Module wurden aber auch Facebook-Gruppen eröffnet um schnelleres Feedback bei Fragen zu haben. Die Unterlagen sind gut aufbereitet. Man sollte aber gutes Englisch mitbringen, da doch sehr viel nicht in deutsch verfügbar ist. Ich behelfe mir mit zusätzlicher Literatur in Deutsch, um das Verständnis zu verbessern.

  • Kevin, 26 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Bachelor Wirtschaftsinformatik" des Anbieters WINGS - Fernstudium an der Hochschule Wismar am 19.12.2017 bewertet. Bewertungen insgesamt: 16
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Seit dem Wintersemester 2015 bin ich Fernstudent bei der Wings. Die Wings wirbt mit unterschiedlichen Standorten. Ursprünglich wollte ich mich für den Standort Hannover anmelden. Man musste sich dann aber für einen anderen Standort entscheiden, der, an dem sich die Mehrheit eingetragen hatte. Da wurde dann Hamburg ausgewählt. Mit zwei bis drei Präsenzwochenenden hält sich der Aufwand aber in Grenzen. Man bekommt jedes Semester die Materialen, bisher immer überpünktlich, zugesandt. Diese enthalten je Modul einen Studienbrief und wenn nötig auch entsprechende Fachbücher. Die Qualität der Skripte ist sehr unterschiedlich und hängt vom Modulverantwortlichen ab. Teilweise gibt es sehr gut geschriebene Skripte, teilweise aber auch welche, die nicht gut sind. Sei es, weil es veraltete oder fehlerhafte Skripte sind, oder weil komplexe Inhalte zu Stichpunktartig aufgeschrieben wurden. Dies macht es gerade für Berufsumsteiger schwer, sich mit den komplexen Inhalten zu beschäftigen. Da kann auch mal zusätzliche Literatur notwendig sein. Generell hat man das Gefühl, dass Fernstudium ist gut auf Berufstätige ausgelegt. Der Kontakt mit dem Studiensekretariat war bisher auch sehr nett, hilfreich und zielführend. Es ist z.B. kein Problem, eine individuelle Modulaufstellung zu erhalten. So war es mir möglich, zusätzlich auch ein paar Klausuren in Hannover abzulegen. Alles in allem bin ich recht zufrieden mit der Organisation des Fernstudiums durch die Wings.

  • Richard, 31 Jahre, hat den Fernstudiengang: "M.C.Sc. Informatik" des Anbieters Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund - zfh am 12.12.2017 bewertet. Bewertungen insgesamt: 54
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Das Fernstudium zum Master of Computer Science bietet mir die Möglichkeit neben Beruf und Familie eine berufliche Neuorientierung anzugehen. Inhaltlich werden u.a. Inhalte aus dem Bachelor-Präsenzstudiengang der FH-Trier vermittelt. Diese sind meist aktuell. Es gibt jedoch auch das ein oder andere Thema, was nicht mehr unbedingt relevant für die Praxis ist. Es überwiegen aus meiner Sicht jedoch die interessanten uns relevanten Themen. Die Organisation der Module ist super. Man eignet sich im Selbststudium mit Hilfe der zugeschickten Literatur die Theorie an und kann dazu im Rahmen von Online-Tutorien Fragen stellen oder auf die Einsendeaufgaben eingehen. Es stehen auch Vorlesungsaufzeichnungen aus dem Präsenzstudium bereit mit denen man sich den Stoff aneignen kann. Die Betreuung in den Präsenzwochen vor Ort ist super. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass man für ein erfolgreiches Belegen der Module kontinuierlich Zeit investieren muss. Aber das müsste man im Präsenzstudium auch... Ich selbst komme trotz Beruf und 2 kleinen Kindern gut zu Recht, investiere aber in der Woche ca. 10 bis 15 Stunden für 2 Module. Alles in allem kann ich das Fernstudium nur empfehlen.

Studieninhalte


In einem Fernkurs können Sie Ihre Lernphasen selbst bestimmen und bilden sich bequem von zu Hause aus in dem Fachbereich Ihrer Wahl weiter. Wenn Sie Wert auf Flexibilität legen, scheint diese Art der Weiterbildung genau das Richtige für Sie zu sein. Lebenslanges Lernen ist gerade im IT-Sektor absolute Pflicht.

Wir helfen Ihnen kompetent und unkompliziert den geeigneten Fernkurs oder die passende Fernuni für Ihr Studium im Bereich Informatik, IT und Computer zu finden. IT-Profis von morgen beginnen schon heute mit der Weiterbildung, um auch in Zukunft die geforderten Qualifikationen zu besitzen. Die Bildungsalternative des Fernstudiums ist im IT-Bereich sehr beliebt, da sie den direkten Einsatz am Arbeitsgerät - dem Computer- fordert. Mit einem Fernkurs in der Informatik liegen Sie nicht nur voll im Trend, sondern befinden sich zudem noch auf dem Weg in eine sichere berufliche Zukunft.

Übersicht

Die Informationstechnologien sind zu einem ständigen Begleiter unseres Alltags geworden. Überall begegnen wir Computersystemen, die programmiert, gewartet und verbessert werden wollen.

Nicht nur die neusten Smartphones und Flugzeuge zeigen uns, dass ohne programmierte Steuerung heute nichts mehr so funktioniert, wie wir es möchten. Auch in vielen unserer Haushaltsgeräte steckt mittlerweile mehr als nur eine elektronische Schaltung.
Das Fernstudium Informatik kann sowohl mit den Qualifikationen Bachelor of Science (B.Sc.) als auch mit dem Master of Science (M.Sc.) abgeschlossen werden und qualifiziert für eine ganze Reihe an Tätigkeiten in unterschiedlichen Branchen - nicht nur im Bereich IT selbst.

Zwar lässt sich die Informatik in die drei Bereiche theoretische Informatik, praktische Informatik und technische Informatik einteilen. Diese Einteilung ist jedoch nur wissenschaftstheoretisch relevant und keine Richtlinie für den Aufbau der Studiengänge. Häufig werden fast alle Bereiche im Grundstudium durch die praktische Informatik abgedeckt.

Das Studium ist in den meisten Fällen in Grund- und Hauptstudium unterteilt.
Das Grundstudium kann folgendermaßen gestaltet sein:

  • Imperative bzw. algorithmische Programmierung in C, Pascal, FORTRAN etc.
  • Objektorientierte Programmierung in C#, Visual Basic, VB .NET, C++ oder Java
  • Programmiertechniken (u.a. Assembler, Compiler/Interpreter, IDE, Debugger)
  • Datenbanksysteme (verschiedene SQL-Varianten)
  • IT-Sicherheit
  • Betriebssysteme
  • Computertechnik, Hardware
  • Analysis, Lineare Algebra, Numerik
  • Mathematische Logik
  • Softwareentwicklung und -technik

Hinzu kommen weitere Fächer, die sich jedoch je nach Hochschule, Abschluss und Vertiefungsphase unterscheiden können.

  • Grundlagen der Theoretischen Informatik
    • Automatentheorie
    • Theorie der formalen Sprache
    • Logik und formale Semantik
    • Berechenbarkeits- und Komplexitätstheorie
  • Grundlagen der Technischen Informatik
    • Grundlagen der Elektrotechnik
    • Echtzeitsysteme, Eingebettete Systeme
    • Hardwaretechnik, Rechnernetze
    • Regelungstechnik und Sensorik
    • Signal- und Bildverarbeitung
  • Wahlmodule
    • Einführung in die Wirtschaftswissenschaft
    • Einführung in das IT-Recht
    • Grundlagen des Marketings
    • Einführung in die Stochastik etc.

Darüber hinaus gibt es spezielle Fächer der Informatik, die sich vor allem an solche Personen richten, die im jeweiligen Bereich entweder über Berufserfahrung verfügen oder bereits ein abgeschlossenes Studium nachweisen können. Darunter fallen unter anderem Wirtschaftsinformatik, Geoinformatik und Medizininformatik.

Voraussetzungen

Wichtigste Voraussetzung für das Studium ist der Nachweis der (Fach-)Hochschulreife.

Machen Sie sich unmissverständlich klar, dass Sie über ein bestimmtes Grundverständnis in Bezug auf Mathematik nicht umhinkommen. Je nach Studiengang können Sie sich bestimmte Vertiefungsgebiete, für die Sie ein besonderes Interesse entwickelt haben, im Laufe des Studiums stärker fokussieren. An einigen Hochschulen werden zudem eine Eignungsprüfung und/oder ein mehrwöchiger Vorkurs im Bereich Mathematik angeboten.

Darüber hinaus sollten Sie entweder bereits über grundlegende Englischkenntnisse verfügen oder eine gewisse Affinität mitbringen, denn die Programmiersprachen sind ausnahmslos in englischer Sprache gehalten. Außerdem nutzen Sie als Entwickler internationale Plattformen und Foren, in denen englisch die gängige Verkehrssprache ist. Weiterhin sollten Sie sich darüber bewußt sein, dass Sie sowohl im Studium als auch danach vorwiegend eine sitzende Tätigkeit ausüben werden. Machen Sie sich daher am besten frühzeitig Gedanken um einen sportlichen Ausgleich zu Ihrer täglichen Arbeit.

Als Informatiker benötigen Sie keine charakterlichen Voraussetzungen. Aber Sie können sich grob an folgenden Eigenschaften orientieren:

   lösungsorientiert

 

   organisiert

 

   analytisch

 

   logisch

 

Dauer

Das Fernstudium umfasst für den Bachelor-Abschluss einen Zeitraum von 8-12 Semestern. Dabei ist die Dauer von der eigenen Leistung abhängig. Wenn Sie das Studium in Teilzeit studieren, also sich 20 Stunden in der Woche Zeit nehmen, brauchen Sie natürlich nicht so lange wie jemand, der nur knapp 10 Stunden in der Woche für das Studium investieren kann. Das Master Studium dauert in Teilzeit häufig um die 7 Semester.

Aussichten

Informatiker und IT-Fachkräfte werden in nahezu jedem Bereich gesucht. Da konnte auch die Wirtschaftskrise von 2008/09 nichts ändern. Noch immer sind ungefähr 20.000 Stellen unbesetzt - dies ergaben Untersuchungen verschiedener Institute. Am meisten gesucht werden, dem Branchenverband Bitkom zufolge, Softwareentwickler; doch auch Datenbankadministratoren und IT-Projektmanager sind sehr gefragt. Immer mehr Unternehmen melden Bedarf an IT-Fachkräften an. Rund zwei Drittel dieser Unternehmen legt großen Wert auf die fachliche Qualifikation, die sich durch ein Hochschulstudium nachweisen lässt.

In der Programmierung können Sie sich auf die Bereiche Internet, Netzwerkanwendungen oder Anwendungen für spezielle Bereiche konzentrieren. Programmierer, die Anwendungen für das Internet entwickeln, sind entweder spezialisiert auf die Erstellung von Webseiten, CMS-Systemen, Serverwartung, Datenbanksysteme oder die Entwicklung von Apps für mobile Endgeräte. Im Bereich Netzwerkanwendungen werden häufig Datenverarbeitungssysteme für große Unternehmen entwickelt und mit „spezieller Bereich“ sind zugeschnittene Softwarelösungen gemeint, die sich meist nicht auf den breit angelegten Einsatz ausrichten lassen (etwa in der klinischen Forschung).

Die meisten Informatiker arbeiten derzeit in folgenden Branchen:

  • IT und Telekommunikation
  • Consulting
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Dienstleistungen
  • Automotive
  • Banken und Finanzdienstleister
  • Ingenieurswesen
  • Elektroindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Versicherungswirtschaft

Im Bereich der Energieversorgung entwickeln, planen und steuern Informatiker die technischen Systeme, die in Kraftwerken und Versorgungsbetrieben zum Einsatz kommen. Dabei geht es, je nach Fähigkeit der IT-Fachkraft, entweder um die im Einsatz befindliche Hard- oder Software. Besonders im Bereich regenerative Energien entwickeln sich derzeit vielfältige Aufgaben für spezialisierte IT-Fachkräfte.

Im Bereich der Medizin kümmern sich Informatiker um den Einsatz von unterstützender Software und die Wartung der technischen Geräte, allen voran den Computersystemen. Außerdem kümmern sie sich um die Netzwerksysteme und die Datensicherheit in Krankenhäusern. Dazu arbeiten sie eng mit dem medizinischen und administrativen Personal der entsprechenden Einrichtungen zusammen.

In immer mehr Branchen werden Informatiker mit entsprechenden Qualifikationen gesucht. Darunter fallen vor allem die Bereiche Softwareentwicklung, Anwendungsprogrammierung, Datenbank-Administration, Systementwicklung, Datenbankentwicklung und Netzwerkadministration.

Für Informatiker ist sehr entscheidend, welche Spezialisierung sie besitzen. Schon im Studium kann man sich auf bestimmte Bereiche festlegen, die man später vertiefen möchte, um so als Fachmann in diesem Gebiet zu arbeiten. Wer einmal die Stellenausschreibungen durchschaut, wird merken, dass viele Firmen passgenaue Fachkräfte für ihre eingesetzten Systeme suchen.

Die Zeiten des einsamen Programmierers sind vorbei. Softwareprojekte werden überwiegend im Team realisiert. Dabei geht es nicht nur um interne Koordination, sondern auch um Kommunikation mit externen Kunden. Besonders im Bereich Forschung und Entwicklung ist der Einbezug externer Fachkräfte nötig. Besonders gefragt sind bei IT-Fachkräften daher folgende Soft-Skills:

  • Teamfähigkeit
  • Selbständige Arbeitsweise
  • Einsatzbereitschaft
  • Kontaktfähigkeit
  • Flexibilität
  • Kommunikationsfähigkeit

Weitere, nicht unwesentliche, Fähigkeiten, sind, der Bundesagentur für Arbeit folgend: Auffassungsvermögen, Denkvermögen, Erscheinungsbild, Führungsfähigkeit, Interkulturelle Kompetenzen, Kreativität, Kundenorientierung, Lernbereitschaft, Organisationsfähigkeit, Sorgfalt, Umgangsformen, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.

Je nach Position im Unternehmen können Sie verantwortungsvolle Leitungsaufgaben übernehmen, etwa in der Projektkoordination oder in der Führung von Teams. Wenn Sie beratend für Unternehmen tätig sein wollen, kommen rhetorische Fähigkeiten hinzu.

 

Olaf (35 Jahre, Elektrotechniker)
 

Eigentlich bin ich ausgebildeter Elektrotechniker. Als ich dann aber in meinem Betrieb mehr und mehr in Richtung IT arbeitete, habe ich meinem Arbeitgeber vorgeschlagen, neben dem Beruf Informatik zu studieren. Der fand die Idee gut.
Das Material meiner Fernschule war eigentlich sehr gut aufgearbeitet. Man kann sich die vorgegebenen Aufgaben gut einteilen. Allerdings kostet es dennoch einige Zeit, die Unklarheiten in den Aufgaben zu beseitigen. Die Unterstützung der Dozenten ließ allerdings manchmal zu wünschen übrig. In vielen Fällen ist weitere Literatur unverzichtbar gewesen. [...]

Es war allerdings auch sehr anstrengend und man muss schon fast komplett auf seine Freizeit verzichten, wenn man es berufsbegleitend machen will. Selbst an den Wochenenden muss man sich ran setzen. In einigen Fällen war mir das Studium doch zu theoretisch, aber ich denke, das bleibt bei keinem Studiengang aus. Dafür hat es sich jedoch auch gelohnt. Das Studium war insgesamt aber auch sehr teuer. Hätte mich mein Chef hier nicht unterstützt, hätte ich es mir nur schwer leisten können.

Pro und Contra Fernstudium Informatik

Pro

Ein Fernstudium bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie Ihre Lern- und Arbeitszeit frei einteilen können. Das Fernstudium ist daher auch berufsbegleitend möglich. Diejenigen, die sich in Vollzeit auf das Studium konzentrieren wollen, bietet das Fernstudium eine gute Möglichkeit, im eigenen Büro zu lernen ohne viele Präsenzveranstaltungen besuchen zu müssen.
Besondern Menschen, die nicht an einem Hochschulstandort wohnen, profitieren hiervor. Darüber hinaus ist das Informatik-Studium prädestiniert für ein Fernstudium, da viele Aufgaben sowieso am Rechner erledigt werden. Die meisten Hochschulen bieten für den Zugriff auf die Aufgaben und Prüfungssimulationen entsprechende Portale an.
Für Menschen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, ist das Fernstudium eine gute Chance zur Weiterbildung.

Contra

Das Fernstudium Informatik ist sehr voraussetzungsreich. Nicht nur im Bereich Mathematik, Logik und Englisch. Im Fernstudium steht man daher vor der Aufgabe, viel Selbstdisziplin aufbieten zu müssen, um nicht an den anspruchsvollen Prüfungen zu scheitern.
Außerdem kann bei einigen Menschen der Drang entstehen, sich persönlich mit anderen Studieren und Dozenten austauschen zu wollen. Die digitalen Kanäle könnten dafür ein unzureichender Ausgleich sein.
Auch praktische Übungen zusammen mit anderen werden Fernstudenten nicht geboten, weshalb sie den Lernstoff u.U. nicht so schnell und unkompliziert bearbeiten.

 

Über den Autor

Fabian Haubner kümmert sich seit vielen Jahren um die Vermarktung von Fernstudium Direkt. Der ausgebildete Diplom-Kaufmann ist seit 2010 verantwortlich für das Projekt. Dabei kümmert er sich sowohl um die Textqualität als auch um die Usability der Seite.

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Kommentare für IT Weiterbildungen

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