Überblick
- Studiendauer 3 Monate
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Gesamtkosten
434,35 € (inkl. 19 % MwSt)
- Abschluss & Abschlusstitel Teilnahme
- Sprache Deutsch
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Studienbeginn
Mehrmals im Jahr
Kursinfos
Inhalte und Lehrmethodik
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Studieninhalte
- Grundlagen des Schmerzes und der Schmerztherapie
- Definition von Schmerz (nach IASP)
- Akuter vs. chronischer Schmerz
- Schmerzarten (somatisch, viszeral, neuropathisch, psychosomatisch)
- Schmerzverarbeitung im ZNS (Gate-Control-Theorie, etc.)
- Schmerzgedächtnis
- Bedeutung der Psychologie in der Schmerzentstehung und -verarbeitung
- Schmerzerfassung und -dokumentation (NRS, VAS, BPS)
- Schmerz als multidimensionales Phänomen
- Therapieansätze – medikamentös & nicht-medikamentös
- WHO-Stufenschema der Schmerztherapie
- Medikamentöse Verfahren: Analgetika, Co-Analgetika, Opioide
- Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Interaktionen
- Nicht-medikamentöse Verfahren: Physiotherapie, Akupunktur, Wärmeanwendungen, psychologische Verfahren
- Multimodale Therapieansätze: Kombination physischer, psychischer, sozialer Komponenten
- Rolle der Pflege in der Schmerztherapie
- Schmerzmanagement auf der Intensivstation und postoperativ
- Schmerzbeurteilung bei nicht kommunikationsfähigen Patienten (BPS, CPOT)
- Besonderheiten intensivmedizinischer Schmerztherapie
- Medikamentöse Strategien bei Sedierung und Beatmung
- Multimodales postoperatives Schmerzmanagement
- Frühmobilisation, Patient Blood Management, ERAS-Konzepte
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Pflege, Anästhesie, Physiotherapie)
- Schmerztherapie bei komplexen Patientengruppen
- Schmerzmanagement bei opioidgewöhnten und drogenabhängigen Patienten – Toleranz, Hyperalgesie, Substitutionsprogramme
- Traumatisierte Patienten (Folter, Missbrauch)
- Psychotraumatologische Grundlagen
- Umgang mit Triggern, retraumatisierungsfreie Kommunikation
- Ethik und Kommunikation in der Schmerzversorgung
- Fallbeispiele
- Besonderheiten der Schmerzerfassung bei Neugeborenen, (Klein-) Kindern und Jugendlichen
- Entwicklung des Schmerzempfindens in Altersstufen
- Physiologische und psychologische Unterschiede zu Erwachsenen
- Schwierigkeiten bei Selbstauskunft, verbale/nonverbale Schmerzzeichen
- Geeignete Schmerzerfassungsinstrumente (KUSS, FLACC, Wong-Baker-FACES)
- Beobachtungsbögen und standardisierte Einschätzungsskalen
- (Nicht-)Medikamentöse Dosierung und Einschränkungen im Kindesalter
- Medikamentös: altersgerechte Dosierung, Körpergewicht, Reifung Leber/Niere
- Häufig eingesetzte Analgetika (Paracetamol, Ibuprofen)
- Besonderheiten bei Opioiden im Kindesalter
- Risiken Über- oder Unterdosierung
- Nicht-medikamentös: Ablenkungsverfahren (Spiel, Musik, VR)
- Kognitive Verfahren, Elternbegleitung
- Wärme-/Kälteanwendungen, Lagerungstechniken
- Psychologische und physiotherapeutische Methoden
- Kommunikation mit Eltern und Angehörigen
- Vertrauensvolle Beziehung für Schmerzerkennung und -behandlung
- Aufklärung über Schmerzursachen, Therapien, Nebenwirkungen
- Umgang mit Sorgen, Ängsten, (Fehl-)Erwartungen der Eltern
- Einbindung der Eltern in Behandlungsprozess
- Besonderheiten bei sprachlichen oder kulturellen Barrieren
- Schmerzmanagement in Schwangerschaft und Stillzeit
- Veränderungen durch Schwangerschaftshormone
- Indikationen und Kontraindikationen von Schmerzmitteln
- Alternative Verfahren zur Schmerzlinderung (Akupunktur, Entspannung, Bewegung)
- Besonderheiten bei geburtshilflichen Eingriffen (Sectio, PDA)
- Interprofessionelle Zusammenarbeit (Gynäkologie, Hebammen, Anästhesie)
- Medikamentensicherheit in Schwangerschaft & Stillzeit
- Wirkmechanismen und Risiken häufig genutzter Schmerzmittel (NSAR, Paracetamol, Opioide)
- Substanzen mit belegter Sicherheit vs. kontraindizierte Wirkstoffe
- Transfer über Plazenta und Muttermilch, Einfluss auf Kind
- Empfehlungen der Arzneimittelkommission (Embryotox)
- Dokumentation und Aufklärungspflicht bei Medikamentengabe
- Schmerztherapie bei Menschen mit Demenz – Einführung & Grundlagen
- Bedeutung der Schmerztherapie bei Demenz
- Zahlen, Fakten, Versorgungsdefizite
- Schmerzphysiologie & Demenzformen
- Rechtlicher und ethischer Rahmen der Schmerzbehandlung
- Schmerz erkennen – ohne Worte bei Demenz
- Ausdrucksformen von Schmerz (Grimassieren, Lautäußerungen, Bewegungsverhalten)
- Schmerzassessment-Tools (BESD, PAINAD)
- Fallbeispiele
- Diagnostik & Dokumentation bei Demenz
- Anwendung von Assessmentinstrumenten
- Grenzen subjektiver Einschätzung, Bedeutung Multiperspektivität
- Dokumentation, Verlaufskontrolle, interdisziplinäre Kommunikation
- Schmerztherapie – pharma- & nicht-pharmakologisch bei Demenz
- Medikamentöse Behandlung: Besonderheiten bei älteren Menschen
- Polypharmazie & Nebenwirkungen
- Nicht-medikamentöse Interventionen (Aromatherapie, Lagerung, Bewegung)
- Schmerzmanagement im Team
- Kommunikation, Angehörigenarbeit & Praxistransfer bei Demenz
- Empathische, effektive Kommunikation mit Menschen mit Demenz
- Schulung und Einbindung von Angehörigen
- Typische Praxisprobleme und Lösungen
- Qualitätsmanagement im Schmerzmanagement – Einführung
- Grundlagen Schmerzmanagement
- Einführung Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
- Überblick relevante Standards und Leitlinien (Expertenstandard, AWMF)
- Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege
- Entstehung, Struktur, Bedeutung
- Inhalte: Schmerzassessment, Maßnahmenplanung, Evaluation
- Implementierung und Herausforderungen in Praxis
- Organisation von Schmerzmanagement in verschiedenen Bereichen
- Ambulante Versorgung: Besonderheiten im häuslichen Umfeld
- Stationäre Akutversorgung: Einbindung ins Klinikgeschehen
- Stationäre Langzeitpflege: Pflegeheime
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Pflege, Ärzte, Physiotherapie
- Rechtliche Aspekte im Schmerzmanagement
- Rechtliche Grundlagen: Patientenrechtegesetz, Dokumentationspflichten
- Haftungsfragen bei unzureichendem Schmerzmanagement
- Anwendung von Leitlinien und Qualitätsinstrumenten
- Vertiefung AWMF-Leitlinien
- Anwendung Schmerzskalen und Dokumentationsinstrumenten
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Lernmethoden
- Online
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Prüfungsform
- Online
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Online-Campus
Nein
Zulassung
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Zielgruppen
- Personen mit abgeschlossener DEKRA-zertifizierter Schmerzexperten-Ausbildung und Re-Zertifizierungswunsch
- Examinierte Alten-, Gesundheits-, Kinder- und Krankenpfleger/-innen
- Medizinische Fachangestellte
- Mitarbeitende in Krankenkassen und Sanitätshäusern
- Ärzte, Ärztinnen und Apotheker/-innen in Kliniken, ambulanter/stationärer Pflege und Arztpraxen
- Betreuungskräfte / Fachkräfte bei Sozialdiensten
- Leitungs- und Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen und Therapiezentren
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Teilnahmevoraussetzungen
- Keine Teilnahmevoraussetzungen
Kosten, Förderungen und Rabatte
- Gesamtkosten 434,35 € (inkl. 19 % MwSt)
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