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Fernstudium Technische und Handwerkliche Berufe:
Weiterqualifizierung nach Maß

Der Mangel an Fachkräften und der demografische Wandelt werden oft als Gründe angeführt, warum Weiterbildung für Mitarbeiter unerlässlich ist. Anstatt die ideale Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt zu suchen, werden die eigenen Mitarbeiter gefördert und übernehmen neue fachliche Herausforderungen. Wie gut ein Unternehmen am Markt ist, hängt entscheidend davon ab, wie schnell und gut Kundenwünsche und –service umgesetzt werden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist eine stets eine detaillierte Analyse unerlässlich. Die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter sollten im optimalen Fall den Marktanforderungen von heute – und auch schon von morgen entsprechen.

Redaktionstipp

Qualifizierte Elektrotechniker sind nach wie vor sehr gefragt. Springer Campus bietet z. B. mit seinem Fernstudium Bachelor Elektrotechnik das perfekte Angebot für Sie als Fernstudieninteressierte(n). Neue Studiengruppen starten in März 2017. Sie können den Studiengang vier Wochen lang kostenlos testen! Weitere Informationen finden Sie hier:

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Darüber hinaus macht es aus Mitarbeitersicht aber ebenfalls Sinn, sich stetig weiter zu entwickeln. Können Mitarbeiter ihr Knowhow und Ihre Innovationsfähigkeit verbessern, stärkt das die Bindung zum Unternehmen. Durch Zugang zu neuen Informationen, Verfahren und Routinen können Produkte weiter entwickelt werden. Dies trägt in erheblichem Maße zur Kundenbindung bei – und damit auch zum Unternehmenserfolg. Der Mitarbeiter sieht sein Unternehmen durch seine Fähigkeiten wachsen. Eine Weiterbildung stärkt das Bewusstsein für die tägliche Arbeit und unterstützt Mitarbeiter dabei, mit den wachsenden Anordnungen besser umgehen zu können.

Techniker und Akademiker auf gleichem Niveau

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in einer Studie (Quelle: www.iwkoeln.de/studien) nachgewiesen, dass Meister oder Techniker überwiegend auf der gleichen Stufe wie Bachelorabsolventen angesiedelt sind. D.h. auch mit einer Weiterbildung kann man Einkommensbereiche vorstoßen, die eigentlich nur Akademikern vorbehalten waren. In viele Unternehmen sind die Unterschiede in der Vergütung nach ca. fünf Jahren nicht mehr vorhanden. In einzelnen Bereichen sind die Absolventen mit Meister oder Techniker sogar höher angesiedelt. Das liegt daran, dass immer mehr Unternehmen die hohe praktische Kompetenz und das Knowhow zu schätzen wissen. Interessant ist zudem, dass die Studie belegt, dass Mitarbeiter auf dieser Stufe der Qualifikation ähnlich zufrieden sind wie die Hochschulabsolventen, obwohl die Karriereperspektiven sich deutlich unterscheiden.

Die drei Wege zum Techniker

Wer eine Weiterbildung zum Techniker plant, der hat im Allgemeinen drei Möglichkeiten zur Auswahl.

  1. Zum einen gibt es den klassischen Weg über eine Weiterbildung in Vollzeit. Die Zeit bis zum Abschluss ist sehr kurz, allerdings ist dieser Weg nicht mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbar, weshalb es eigentlich nur für Personen interessant ist, die gerade eine Ausbildung abgeschlossen haben, arbeitssuchend sind oder eine Umschulung anvisieren.
     
  2. In Teilzeit finden die Kurse meist am Wochenende oder als Abendveranstaltungen statt. Meistens werden diese Seminare von Fachhochschulen angeboten. Die Zeiten sind mit einer Vollzeitstelle vereinbar, wenngleich die Arbeitsbelastung natürlich deutlich ansteigt. Finanzielle Einbußen sind hier nicht zu erwarten.
     
  3. Das Fernstudium ist die dritte Möglichkeit der Weiterbildung. Ähnlich wie die Teilzeit-Weiterbildung kann man auch hier weiterhin seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Allerdings ist man deutlich flexibler, was die zeitliche Planung anbelangt. Das Studium wird hauptsächlich online und als Selbststudium durchgeführt. Auf dem Onlinecampus kann man mit Dozenten und anderen Teilnehmern in Kontakt treten. Gerade was das Lernen und die Prüfungsvorbereitungen angeht, ist viel Selbstinitiative gefragt.

Vorteile des Fernstudiums

Das Fernstudium ermöglicht die berufsbegleitende Qualifizierung in speziellen branchen- und berufsbezogenen Tätigkeitsbereichen. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten Sie als Teilnehmer ein für Ihr Fachgebiet anerkanntes Zertifikat. Das Fernstudium besitzt eine anwendungsorientierte Schwerpunktsetzung. Konkrete Praxisprobleme werden behandelt und ggf. mit anderen Teilnehmern ausgetauscht.

Lehrbriefe und Selbstlernmaterial gibt einen Überblick über das Themengebiet. Zukunftsweisende Methodik und Didaktik unter Einbeziehung neuer Medien sichert den Lernerfolg und fördert Ihre berufliche Handlungskompetenz und Ihr Knowhow. Die Zeiteinteilung geschieht in den meisten Fällen völlig individuell und orientiert sich an Ihren persönlichen Lebensumständen. In optionalen Präsenzveranstaltungen können konkrete Fragen oder Problemstellen gemeinsam bearbeite werden.

Weiterbildung im Handwerk

Mit über 500 Bildungszentren in Deutschland ist das Handwerk einer der größten Anbieter, wenn es um technische und kaufmännische Weiterbildungen geht. Der klassische Weg über die Ausbildung bis zum Meister ist längst durch alternative Möglichkeiten ergänzt worden.

Gewerbliche Weiterbildungen richten sich häufig auf ein neues Tätigkeitsgebiet im Bereich des Handwerks. Darunter fallen erneuerbare Energien und die Automatisierungstechnologie. Spezielle Handwerkstechniken, wie Restauration, sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus kann man sich auch berufsübergreifend weiter qualifizieren, etwa im kaufmännischen Bereich oder in der IT – sofern dies Bezüge zur aktuellen Tätigkeit enthält.

Das Handwerk unterscheidet in seinem Weiterbildungsangebot drei Ebenen:

  • Geselleneben (DQR-Qualifikationsniveau 5), schließt direkt an die Ausbildungsinhalte an und bereitet auf erste Führungsfunktionen sowie spezielle Aufgaben vor
  • Meisterebene(DQR-Qualifikationsniveau 6) baut auf der Geselleneben auf und vertieft eventuelle Führungsaufgaben sowie das Übernehmen von verantwortungsvollen Positionen im Unternehmen.
  • Meister-Plus-Ebene(DQR-Qualifikationsniveau 7) behandelt die Kompetenz zur Bearbeitung von komplexen und neuen Aufgabenstellungen und Problemfällen. Sie beinhaltet auch die eigenverantwortliche Steuerung von Prozessen in einem wissenschaftlichen Gebiet und wird nur noch von Niveau 8 übertroffen, bei der es um die Gewinnung neuer Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichem Wege geht.

Prüfungen im Handwerk

Die Prüfungen sind in besonderer Weise qualitativ gesichert und genießen ein hohes Ansehen auf dem Stellenmarkt. Da es sich um öffentlich-rechtliche Prüfungen handelt, sind sie gesetzlich geregte und beruhen auf den Bundesrechtsverordnungen oder auf den Kammerregelungen nach §42 HwO. In einer bundeseinheitlichen Prüfung sind Anforderungen, Inhalte und Bezeichnung des Abschlusses rechtlich geregelt. In vielen Fällen werden komplexe Projektarbeiten durchgeführt. Das dreiköpfige Prüfungsgremium nimmt die Prüfung ab. Falls kein zuständiges Bundesministerium eine Ordnung erlassen hat, können die Handwerkskammern über die Gremien eigene Regelungen festlegen. In den meisten Fällen unterscheiden sich diese Prüfungen nicht deutlich von denen nach Bundesrech


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Über den Autor

Fabian Haubner kümmert sich seit vielen Jahren um die Vermarktung von Fernstudium Direkt. Der ausgebildete Diplom-Kaufmann ist seit 2010 verantwortlich für das Projekt. Dabei kümmert er sich sowohl um die Textqualität als auch um die Usability der Seite.

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