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Technische und Handwerkliche Berufe | Als Fernstudium oder berufsbegleitende Weiterbildung

Der Mangel an Fachkräften und der demografische Wandel werden oft als Gründe angeführt, warum Weiterbildung für Mitarbeiter unerlässlich ist. Anstatt die ideale Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt zu suchen, werden die eigenen Mitarbeiter gefördert und übernehmen neue fachliche Herausforderungen. Wie erfolgreich ein Unternehmen am Markt ist, hängt entscheidend davon ab, wie schnell und gut Kundenwünsche und –service umgesetzt werden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist eine stets eine detaillierte Analyse unerlässlich. Die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter sollten im optimalen Fall den Marktanforderungen von heute – und auch schon von morgen entsprechen.

Wichtige Fakten für das Fernstudium bzw. die berufsbegleitende Weiterbildung Technische und Handwerkliche Berufe

In der Kategorie Technische und Handwerkliche Berufe sind aktuell 154 Fernlehrgänge und 44 Fernstudiengänge von insgesamt 16 Fernhochschulen und 7 Fernschulen gelistet und können mit einem Bachelor, Hochschulzertifikat, Master (konsekutiv), Master (weiterbildend), MBA, Teilnahme, Vorbereitung IHK-Abschluss oder Zertifikat abgeschlossen werden. Von einem Fernschüler oder Fernstudenten müssen ca. 4 bis 40 Stunden pro Woche für das Fernstudium eingeplant werden.

   Voraussetzungen Variiert je nach Anbieter
   Dauer 1 Monat (Hochschulzertifikat) - 54 Monate (Bachelor)
   Wöchentlicher Aufwand 4 Stunden (Vorbereitung IHK-Abschluss) - 40 Stunden (Bachelor)

   Abschluss

Bachelor, Hochschulzertifikat, Master (konsekutiv), Master (weiterbildend), MBA, Teilnahme, Vorbereitung IHK-Abschluss oder Zertifikat
   Kosten 151,13 € (Zertifikat) - 17.280 € (Bachelor)

Wie hoch sind die Kosten im Bereich Technische und Handwerkliche Berufe?

Für ein Fernstudium Technische und Handwerkliche Berufe fallen Kosten von 151,13 € (Zertifikat) bis 17.280 € (Bachelor) an.

Mit welcher Studiendauer müssen Sie rechnen?

Die Dauer des Fernstudiums variiert zwischen 1 und 54 Monaten.

Hilfreiche Bewertungen und Erfahrungen für die Kategorie Technische und Handwerkliche Berufe

Insgesamt wurde das Fernstudium „Technische und Handwerkliche Berufe“ durchschnittlich mit 4,5 von 5 Sternen von 220 Teilnehmern bewertet. Besonders ragt der Kurs Computertechnik - Service und Reperatur des Anbieters Fernschule Weber mit einer Bewertung von 5 Sternen von 12 Teilnehmern heraus. Am besten bewertet unter den nicht-akademischen Anbietern wurde die Fernschule Fernschule Weber mit einer Bewertung von 4,7 Sternen. Die meisten Bewertungen im nicht-akademischen Sektor weist ebenfalls die Fernschule Fernschule Weber mit insgesamt 115 Bewertungen aus.

Durchschnittsbewertungen

der Fernlehrgänge und Fernstudiengänge der Kategorie Technische und Handwerkliche Berufe

4,5
bewertet von 220 Teilnehmern
Top-Fernlehrgang (5)
Computertechnik - Service und Reperatur
des Anbieters Fernschule Weber
Nicht-akademischer Top-Anbieter (4,7)
Fernschule Weber

Interessante Erfahrungen von Teilnehmern

  • Viktor, 31 Jahre, hat den Fernlehrgang: "SPS-Technik und IEC-Programmierung" des Anbieters Fernschule Weber am 08.03.2019 bewertet. Bewertungen insgesamt: 30
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Der Kurs ist deckt alle wichtigen Themen in der SPS-Programmierung (von boolscher Algebra, über die 5 IEC-Programmiersprachen FBD, KOP, ST, AS, AWL , Visualisierung und Regelungstechnik) ab. Sehr praktisch ist, dass sich der Kurs weitgehend an der IEC-Norm orientiert, wobei sich der Schüler aussuchen kann, ob er die Beispiele mit Codesys und/oder Siemens S7/TIA löst. Die Beispiele sind allesamt praxisrelevant und beschreiben klassische Probleme in der Prozess und Fertigungsindustrie. Die Hausaufgaben wurden stets prompt korregiert und auf Fragen wurde immer im Detail eingegangen. Gut gelungen sind die Kapitel zur Regelungstechnik (einem an und für sich trockenen Thema) - diese sind stets angewandt ausformuliert, erklären grundlegende Konzepte verständlich, wobei auf höhere Mathematik verzichtet wird. Insgesamt kann ich diesen Kurs zu 100% weiterempfehlen. vielen Dank an Prof. Leppers und die Fernschule Weber (welche auf alle Anliegen immer prompt und flexibel reagiert hat) für den gelungenen Kurs

  • Sabrina, 23 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Bachelor-Studiengang Maschinenbau" des Anbieters Wilhelm Büchner Hochschule (WBH) am 19.02.2018 bewertet. Bewertungen insgesamt: 9
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Die WBH bietet optimale Voraussetzungen für Fernstudenten durch zeitliche Flexibilität und ein breites Angebot an Unterlagen und Ansprechpartnern. So kann man jederzeit den Tutoren Fragen stellen, die in der Regel innerhalb weniger Tage beantwortet werden. Zudem wird man oft in den jeweiligen Fach-Foren fündig, da bereits Kommilitonen die gleiche Frage hatten. Das jeweilige Lernpensum können sich die Studierenden frei einteilen und haben aufgrund zahlreicher angebotener Prüfungstermine sehr viele Freiheiten, den Studienfortschritt individuell anzupassen. Kleines Manko sind die Studienhefte, die je nach Modul mehr oder weniger ansprechend und fehlerfrei gestaltet sind. Aber auch hier zeigt sich die WBH ständig bemüht, eine kontinuierliche Verbesserung durch Neuauflagen zu erreichen.

  • Michael, 29 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Master Wirtschaftsingenieurwesen (Information Technology and Management)" des Anbieters WINGS - Fernstudium an der Hochschule Wismar am 19.12.2019 bewertet. Bewertungen insgesamt: 10
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Kurse sind gut vorbereitet und vertragen sich gut mit dem Berufsleben. Bücher sind im Preis enthalten und werden nach Hause geliefert. Auch die Skripte der Professoren werden in gedruckter Form zur Verfügung gestellt. Zur Bearbeitung von Aufgaben mit Tools wie z.B. MATlab, wird eine virtuelle Umgebung zur Verfügung gestellt. Über die APP lassen sich die meisten Inhalte auch mobil nutzen. Prüfungen werden ca. alle 1,5 Monaten geschrieben. Somit entzerrt sich das Lernen und es ist eine zielgerichtete Vorbereitung der einzelnen Kurse möglich. Bei den Präsenzwochenenden werden die Prüfungen gut vorbereitet und es ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

  • Lukas, 26 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Master Quality Management" des Anbieters WINGS - Fernstudium an der Hochschule Wismar am 11.01.2018 bewertet. Bewertungen insgesamt: 34
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Ich habe mich bewusst für das Fernstudium Master Quality Management bei der WINGS entschieden, da der Modulplan sehr logisch und attraktiv aufgebaut ist. Weitere Gründe waren das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die Art und Weise, wie das Studium abläuft. Ich bin mit meiner Wahl mehr als zufrieden und kann für die Auswahl der Dozenten nur Lobe aussprechen. Die Betreuung ist sehr gut und zeichnet sich durch Schnelligkeit und hohe Qualität aus. Ich kann jedem, der sich neben dem beruflichen Alltag für eine Weiterentwicklung im Rahmen des Qualitätsmanagements interessiert, diesen Studiengang ans Herz legen.

  • Mirco, 23 Jahre, hat den Fernstudiengang: "Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen Industrie 4.0 (B.Eng.)" des Anbieters IU Fernstudium am 24.09.2020 bewertet. Bewertungen insgesamt: 14
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen Industrie 4.0 und finde die Aufteilung zwischen Elektrotechnik, IT und kaufmännischen Inhalten sehr gut gewählt. Die Skripte sind gut gestaltet und sowohl online, als auch in Papierversion verfügbar. Die Dozenten reagieren binnen 24h auf Mails und gehen gut auf Fragen ein. Des Weiteren gibt es Sitzungen über Zoom, in denen Inhalte aufgeschlüsselt werden und Fragen beantwortet werden. Top Hochschule, Top Studiengang!

Beschreibung des Fernstudiums bzw. der berufsbegleitenden Weiterbildung

Darüber hinaus macht es aus Mitarbeitersicht aber ebenfalls Sinn, sich stetig weiter zu entwickeln. Können Mitarbeiter ihr Knowhow und ihre Innovationsfähigkeit verbessern, stärkt das die Bindung zum Unternehmen. Durch Zugang zu neuen Informationen, Verfahren und Routinen können Produkte weiter entwickelt werden. Dies trägt in erheblichem Maße zur Kundenbindung bei – und damit auch zum Unternehmenserfolg. Der Mitarbeiter sieht sein Unternehmen durch seine Fähigkeiten wachsen. Eine Weiterbildung stärkt das Bewusstsein für die tägliche Arbeit und unterstützt Mitarbeiter dabei, mit den wachsenden Anordnungen besser umgehen zu können.

Techniker und Akademiker auf gleichem Niveau

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in einer Studie (Quelle: www.iwkoeln.de/studien) nachgewiesen, dass Meister oder Techniker überwiegend auf der gleichen Stufe wie Bachelorabsolventen angesiedelt sind. D.h. auch mit einer Weiterbildung kann man Einkommensbereiche vorstoßen, die eigentlich nur Akademikern vorbehalten waren. In viele Unternehmen sind die Unterschiede in der Vergütung nach ca. fünf Jahren nicht mehr vorhanden. In einzelnen Bereichen sind die Absolventen mit Meister oder Techniker sogar höher angesiedelt. Das liegt daran, dass immer mehr Unternehmen die hohe praktische Kompetenz und das Knowhow zu schätzen wissen. Interessant ist zudem, dass die Studie belegt, dass Mitarbeiter auf dieser Stufe der Qualifikation ähnlich zufrieden sind wie die Hochschulabsolventen, obwohl die Karriereperspektiven sich deutlich unterscheiden.

Die drei Wege zum Techniker

Wer eine Weiterbildung zum Techniker plant, der hat im Allgemeinen drei Möglichkeiten zur Auswahl.

  1. Zum einen gibt es den klassischen Weg über eine Weiterbildung in Vollzeit. Die Zeit bis zum Abschluss ist sehr kurz, allerdings ist dieser Weg nicht mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbar, weshalb es eigentlich nur für Personen interessant ist, die gerade eine Ausbildung abgeschlossen haben, arbeitssuchend sind oder eine Umschulung anvisieren.
     
  2. In Teilzeit finden die Kurse meist am Wochenende oder als Abendveranstaltungen statt. Meistens werden diese Seminare von Fachhochschulen angeboten. Die Zeiten sind mit einer Vollzeitstelle vereinbar, wenngleich die Arbeitsbelastung natürlich deutlich ansteigt. Finanzielle Einbußen sind hier nicht zu erwarten.
     
  3. Das Fernstudium ist die dritte Möglichkeit der Weiterbildung. Ähnlich wie die Teilzeit-Weiterbildung kann man auch hier weiterhin seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Allerdings ist man deutlich flexibler, was die zeitliche Planung anbelangt. Das Studium wird hauptsächlich online und als Selbststudium durchgeführt. Auf dem Onlinecampus kann man mit Dozenten und anderen Teilnehmern in Kontakt treten. Gerade was das Lernen und die Prüfungsvorbereitungen angeht, ist viel Selbstinitiative gefragt.

Vorteile des Fernstudiums

Das Fernstudium ermöglicht die berufsbegleitende Qualifizierung in speziellen branchen- und berufsbezogenen Tätigkeitsbereichen. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten Sie als Teilnehmer ein für Ihr Fachgebiet anerkanntes Zertifikat. Das Fernstudium besitzt eine anwendungsorientierte Schwerpunktsetzung. Konkrete Praxisprobleme werden behandelt und ggf. mit anderen Teilnehmern ausgetauscht.

Lehrbriefe und Selbstlernmaterial gibt einen Überblick über das Themengebiet. Zukunftsweisende Methodik und Didaktik unter Einbeziehung neuer Medien sichert den Lernerfolg und fördert Ihre berufliche Handlungskompetenz und Ihr Knowhow. Die Zeiteinteilung geschieht in den meisten Fällen völlig individuell und orientiert sich an Ihren persönlichen Lebensumständen. In optionalen Präsenzveranstaltungen können konkrete Fragen oder Problemstellen gemeinsam bearbeite werden.

Weiterbildung im Handwerk

Mit über 500 Bildungszentren in Deutschland ist das Handwerk einer der größten Anbieter, wenn es um technische und kaufmännische Weiterbildungen geht. Der klassische Weg über die Ausbildung bis zum Meister ist längst durch alternative Möglichkeiten ergänzt worden.

Gewerbliche Weiterbildungen richten sich häufig auf ein neues Tätigkeitsgebiet im Bereich des Handwerks. Darunter fallen erneuerbare Energien und die Automatisierungstechnologie. Spezielle Handwerkstechniken, wie Restauration, sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus kann man sich auch berufsübergreifend weiter qualifizieren, etwa im kaufmännischen Bereich oder in der IT – sofern dies Bezüge zur aktuellen Tätigkeit enthält.

Das Handwerk unterscheidet in seinem Weiterbildungsangebot drei Ebenen:

  • Geselleneben (DQR-Qualifikationsniveau 5), schließt direkt an die Ausbildungsinhalte an und bereitet auf erste Führungsfunktionen sowie spezielle Aufgaben vor
  • Meisterebene(DQR-Qualifikationsniveau 6) baut auf der Geselleneben auf und vertieft eventuelle Führungsaufgaben sowie das Übernehmen von verantwortungsvollen Positionen im Unternehmen.
  • Meister-Plus-Ebene(DQR-Qualifikationsniveau 7) behandelt die Kompetenz zur Bearbeitung von komplexen und neuen Aufgabenstellungen und Problemfällen. Sie beinhaltet auch die eigenverantwortliche Steuerung von Prozessen in einem wissenschaftlichen Gebiet und wird nur noch von Niveau 8 übertroffen, bei der es um die Gewinnung neuer Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichem Wege geht.

Prüfungen im Handwerk

Die Prüfungen sind in besonderer Weise qualitativ gesichert und genießen ein hohes Ansehen auf dem Stellenmarkt. Da es sich um öffentlich-rechtliche Prüfungen handelt, sind sie gesetzlich geregte und beruhen auf den Bundesrechtsverordnungen oder auf den Kammerregelungen nach §42 HwO. In einer bundeseinheitlichen Prüfung sind Anforderungen, Inhalte und Bezeichnung des Abschlusses rechtlich geregelt. In vielen Fällen werden komplexe Projektarbeiten durchgeführt. Das dreiköpfige Prüfungsgremium nimmt die Prüfung ab. Falls kein zuständiges Bundesministerium eine Ordnung erlassen hat, können die Handwerkskammern über die Gremien eigene Regelungen festlegen. In den meisten Fällen unterscheiden sich diese Prüfungen nicht deutlich von denen nach Bundesrecht.

Über den Autor

Fabian Haubner kümmert sich seit vielen Jahren um die Vermarktung von Fernstudium Direkt. Der ausgebildete Diplom-Kaufmann ist seit 2010 verantwortlich für das Projekt. Dabei kümmert er sich sowohl um die Textqualität als auch um die Usability der Seite.

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