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Fernstudium im Bereich Veterinärmedizin | Als Fernstudium oder berufsbegleitende Weiterbildung

Der Weg zum Tierarzt führt über das Studium der Veterinärmedizin. Als ein anspruchsvolles Studienfach, das sich stark auf Praxiserfahrung und entsprechender Präsenzzeiten stützt, ist es in Deutschland nicht möglich, Medizin per Fernhochschule zu studieren. Ein sinnvolle und fachverwandte Alternative, auf die sich auch aufbauen lässt, ist dabei die Ausbildung zum Tierheilpraktiker. Auch viele Studenten, die eigentlich Tiermedizin studieren wollen, wählen diese Fachrichtung, um sich vorab zu bilden oder eventuelle Wartesemester sinnvoll zu überbrücken.

Kategorietipp

Die RSA - Rolf Schneider Akademie als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung bietet Ihnen ein breites Angebot an staatlich geprüften und zugelassenen Fernstudiengängen u.a. im Bereich Veterinärmedizin an: Darunter z.B. tierärztlich geprüfter Tierheilpraktiker für Groß- und Kleintiere, tierärztlich geprüfter Tierheilpraktiker für Kleintiere, Ernährungsberater für Hunde, klassische Homöopathie, Phytotherapie und Medizinalpilze für Tiere. Neu im Angebot ist ein Aufbaukurs (Praxiskompetenz) für Tierheilpraktiker im Fernstudium. Ein großes Angebot an Webinaraufzeichnungen -zugeschnitten auf die Studienbriefe- ergänzt das Fernstudienangebot der RSA. Interessierte können 4 Wochen das Fernstudienangebot der RSA unverbindlich testen.

Von "Rolf-Schneider-Akademie - Fernschule" werden derzeit Fernkurse / Fernstudiengänge in folgenden Kategorien zum Thema "Veterinärmedizin" angeboten:


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Passende Kurse / Studiengänge im Bereich Veterinärmedizin

Es wurden 40 Kurse / Studiengänge gefunden.
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Seiten

In der Kategorie Veterinärmedizin gelistet

  • 42
    Fernlehrgänge
  • 9
    Fernschulen

Wichtige Fakten für das Fernstudium bzw. die berufsbegleitende Weiterbildung Veterinärmedizin

In der Kategorie Veterinärmedizin sind aktuell 42 Fernlehrgänge von insgesamt 9 Fernschulen gelistet und können mit einem Zertifikat abgeschlossen werden. Von einem Fernschüler müssen ca. 3 bis 20 Stunden pro Woche für das Fernstudium eingeplant werden.

   Voraussetzungen Variiert je nach Anbieter
   Dauer 5 Monate - 30 Monate
   Wöchentlicher Aufwand 3 Stunden - 20 Stunden

   Abschluss

Zertifikat
   Kosten 510 € - 1.872 €

Wie hoch sind die Kosten im Bereich Veterinärmedizin?

Für ein Fernstudium Veterinärmedizin fallen Kosten von 510 € bis 1.872 € (Zertifikat) an.

Mit welcher Studiendauer müssen Sie rechnen?

Die Dauer des Fernstudiums variiert zwischen 5 und 30 Monaten.

Hilfreiche Bewertungen und Erfahrungen für die Kategorie Veterinärmedizin

Insgesamt wurde das Fernstudium „Veterinärmedizin“ durchschnittlich mit 4,7 von 5 Sternen von 40 Teilnehmern bewertet. Besonders ragt der Kurs Tierheilpraktiker / Tierheilpraktikerin des Anbieters Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe mit einer Bewertung von 4,8 Sternen von 24 Teilnehmern heraus. Am besten bewertet unter den nicht-akademischen Anbietern wurde die Fernschule Rolf-Schneider-Akademie - Fernschule mit einer Bewertung von 5 Sternen. Die meisten Bewertungen im nicht-akademischen Sektor weist die Fernschule Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe mit insgesamt 36 Bewertungen aus.

Durchschnittsbewertungen

der Fernlehrgang der Kategorie Veterinärmedizin

4,7
bewertet von 40 Teilnehmern

Interessante Erfahrungen von Teilnehmern

  • Alexandra, 46 Jahre, hat den Fernkurs: "Tierheilpraktiker / Tierheilpraktikerin" des Anbieters Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe am 04.06.2017 bewertet. Bewertungen insgesamt: 12
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Ich bin mir der Betreuung von Impulse sehr zufrieden. Wenn man Fragen hat, wird einem telefonisch sehr schnell geholfen. Die Korrektur der Einsendeaufgaben erfolgt sehr schnell (der Rekord lag bei ca. 2 Stunden), was einem natürlich zusätzlich motiviert. Was lobend erwähnt werden muss, ist der Preis. Da ist Impulse wirklich eine der günstigsten Schulen. Auch die Seminare sind immer sehr aufschlussreich und motivieren zustätzlich.

  • Nadine , 34 Jahre, hat den Fernkurs: "Tierpsychologe / Tierpsychologin" des Anbieters Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe am 21.01.2019 bewertet. Bewertungen insgesamt: 4
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    Der Studieninhalt ist leicht verständlich und modular aufgebaut. Jedes Studienheft verfügt über Literaturhinweise. Die Beantwortung der Einsendeaufgaben gehen schnell und die Dozenten sind sehr kompetent. Ich hin froh, dieses Bildungsinstitut gefunden zu haben und kann es nur weiter empfehlen!

  • Kathrin, 34 Jahre, hat den Fernlehrgang: "Berater für Pferdefütterungmanagement" des Anbieters IST-Studieninstitut am 14.12.2017 bewertet. Bewertungen insgesamt: 4
    Unterricht & Konzept
    Inhalt & Materialien
    Betreuung & Organisation

    War Fernlehrgängen gegenüber immer skeptisch aber wenn man eine so gute Beratung geniessen kann würde ich es immer wieder machen. Bei Fragen oder Unsicherheiten kann man sich jederzeit bei den Beratern melden und bekommt eine kompetente Antwort. Super!

Welche Studieninhalte erwarten Sie?

Hinweis: Medizin ist in Deutschland nicht per Fernstudiummmöglich. Daher stellen wir in diesem Text das Fernstudium Tierheilpraktiker vor.

Wer sich für den Studiengang zum Tierheilpraktiker entscheidet, sollte die verschiedenen Angebote genau miteinander vergleichen. Da es keine geregelte Ausbildung gibt, können sich die Anbieter mit ihren Kursinhalten stark voneinander unterscheiden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass tiermedizinische, technische, aber auch rechtliche Inhalte Sinn machen und entsprechend angeboten werden.

Die Gemeinsamkeit mit der Veterinärmedizin wird vor allem deutlich, wenn anatomische oder physiologische Grundlagen vermittelt werden: Kurse wie in Diagnostik und Pathologie sind ein entscheidendes Element der Ausbildung. Ein umfassendes Wissen im Bereich der Erste-Hilfe-Maßnahmen ist ebenfalls für einen Tierheilpraktiker unverzichtbar und wird üblicherweise in einem guten Fernkurs vermittelt. Dies beinhaltet auch die Anwendung von den entsprechenden Instrumenten und Notfall-Medikamenten. Des Weiteren stehen natürlich homöopathische und nicht-invasive Verfahren im Mittelpunkt.

Ein Tierheilpraktiker zeichnet sich dadurch aus, dass er Methoden anbieten kann, die über das veterinärmedizinische Schulwissen hinaus gehen. Dazu gehören in erster Linie die schon genannten homöopathischen Verfahren. Auch kann die Anwendung von Bachblütentherapien eine entscheidende Rolle spielen und wird ebenfalls üblicherweise in einem Fernkurs vermittelt. Aber auch die korrekte Anwendung von Akupunktur und Veterinär-bzw. Heilpflanzenkunde gehören dazu. Dies alles sind Verfahren, die ein herkömmlicher Tierarzt nicht – oder nur in sehr begrenztem Rahmen - anwendet und wo ein Heilpraktiker sehr gut ergänzend oder alternativ wirken kann. Weitere Fächer wie Tierhaltungskunde und Tierpsychologie sind ebenfalls oft in den Kursinhalten zu finden.

Gesetzliche Grundlagen scheinen auf den ersten Blick nicht für einen Tierheilpraktiker interessant zu sein, aber dennoch: Wenn es etwa um Hygienevorschriften oder die korrekte Entsorgung toter Tiere, dem Arzneimittelgesetz oder dem Tierseuchengesetz geht, muss auch er informiert sein. Ebenso ist das Heilpraktikergesetz ein wichtiger Gegenstand während der Ausbildung.

Sinnvoll ist es auch, wenn wirtschaftliches Grundwissen vermittelt wird. Im Fokus stehen häufig die Finanzführung, Gewerbeanmeldung oder Steuern. Viele Tierheilpraktiker machen sich selbstständig oder arbeiten im Rahmen einer Gemeinschaftspraxis. Da hilft dieses fachliche Wissen bei der Existenzgründung und -führung. Mit Hinblick auf diese fächerübergreifenden Aspekte bereiten Fernstudiengänge auf eine selbstständige Tätigkeit vor, die später oft angestrebt wird.

Beschreibung des Fernstudiums bzw. der berufsbegleitenden Weiterbildung

Ein Tierheilpraktiker hat als oberstes Ziel, dem Tier bei dem natürlichen Heilungsprozess zu unterstützen. Er hilft ihm dabei, seine Selbstheilungskräfte so gut es geht zu mobilisieren und einzusetzen. Auf diese Weise soll Leiden gelindert, geheilt oder aber auch vorgebeugt werden. Oft wird das Tier als Kooperationspartner gesehen, nicht als reiner Patient. Die Herangehensweisen sind hier deutlich sanfter, aber zuweilen auch langwieriger in der Dauer als bei konventionellen Therapien.

In der Tierheilkunde werden vornehmlich Heilmethoden außerhalb der Schulmedizin praktiziert. Hier fehlt die übliche tierärztliche Approbation. Homöopathie oder Pflanzenheilkunde sind dabei unter anderen möglichen Therapien, die oft mit gutem Erfolg eingesetzt werden. Viele Besitzer wenden sich an einen Tierheilpraktiker, wenn die gängigen Methoden des Veterinärmediziners nicht greifen oder aber sie eine weitere Behandlungsoption für ihr Tier suchen. In diesem Rahmen schlagen Sie eine Brücke zwischen der Schulmedizin und alternativen Heilmethoden. So kann eine Zusammenarbeit zwischen zwei Disziplinen entstehen, die zwar mit verschiedenen Mitteln arbeiten, aber auf das gleiche Ziel – dem Wohl des Tieres – hinarbeiten. In Ihrer Ausbildung werden Sie mit vielen Fachbereichen konfrontiert, die auch in der Veterinärmedizin vermittelt werden. Im Unterschied zu einem Schulmediziner legen Sie aber den Fokus auf natürlichere Heilungsmethoden, die für das Wohlergehen des Tieres entscheidend sein können. So schlagen homöopathische Behandlungen bei Tieren oft sehr gut an. Aber auch wenn es um die Tierhaltung geht, wie zum Beispiel eine Ernährungsumstellung, ist die persönliche, intensive Betreuung durch einen Tierheilpraktiker oft gefragt.

Bei vielen Besitzern regt sich immer mehr der Wunsch, ihrem Tier so gut wie möglich und vor allem so schonend wie möglich eine optimale Lebensqualität zu bieten. So hat sich der Beruf des Tierheilpraktikers inzwischen gut etabliert. Denn er kann eine ganzheitliche, auf das individuelle Tier abgestimmte Therapie bieten. Diese Behandlungen sind oft kostspieliger und es kann auch länger dauern, bis sie zu den  gewünschten Ergebnissen führen. Aber Tierbesitzer fühlen sich zuweilen hier durch die intensivere und persönliche Betreuung besser aufgehoben und sind bereit, mehr an Aufwand und Geld in ihre Tiere zu investieren.

Hinweis: Die Berufsbezeichnung des Tierheilpraktikers ist rechtlich nicht geschützt und es gibt auch keine geregelte, vorgeschriebene Ausbildung. Umso wichtiger ist, dass Sie die verschiedenen Angebote in der Ausbildung und dessen endgültige Abschlüsse miteinander vergleichen. Wird die Ausbildung des Tierheilpraktikers noch ergänzt, wie durch ein Studium in Veterinärmedizin, kann das aber eine geschickte Kombination sein, um sich aus der Masse hervorzuheben.

Voraussetzungen

Wer sich für ein Fernstudium als Tierheilpraktiker entscheidet, braucht zunächst mindestens einen Realschulabschluss und muss wenigstens 21 Jahre alt sein.

Als Tierheilpraktiker ist natürlich auch die Liebe und Hingabe zu Tieren essentiell. Aber Sie sollte auch einen guten und sensiblen Umgang mit Menschen üben können. Häufig brauchen Sie für die Besitzer des Tieres einen fast gleichwertiges Fingerspitzengefühl wie für die Tiere selber. Denn gerade bei den sanfteren Therapiemethoden, die Sie anbieten werden, wird die Therapie länger dauern und wird von der Geduld und Konsequenz nicht nur ihrerseits, sondern auch von den Besitzern abhängen. Um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten, sollten Sie sich auf den Menschen ebenso gut einlassen können wie auf das Tier.

Ein Wort zu den charakterlichen Voraussetzungen: sie sind Bestandteil der täglichen Arbeit. Wenn Sie also noch nicht optimal über folgende Fähigkeiten verfügen, können Sie während Ihrer Weiterbildung die Gelegenheit nutzen, um diese auszubauen:

   sozial

 

   diszipliniert

 

   strukturiert

 

   sorgfältig

 

Prüfung

Es werden studienübliche Prüfungen abgelegt, darunter auch eine Zwischenprüfung. Bei erfolgreicher Absolvierung kann man sich am Ende als Tierheilpraktiker bezeichnen. Bevor Sie sich aber für einen Fernkurs anmelden, sollten Sie vorher gut über den zu erreichenden Abschluss recherchieren und wie er allgemein anerkannt wird.

Berufsbild / Tätigkeiten

Die meisten Tierheilpraktiker sind später selbstständig tätig oder im Rahmen einer Gemeinschaftspraxis. Häufig betreuen sie ihre Patienten vor Ort. Ein Tierheilpraktiker sorgt sich auch um das Gesamtumfeld des Tieres. Er sieht sich Haltungsbedingungen und Ernährung an und versucht, sich so ein umfassendes Bild zu machen. Auf diese Weise kann er seine Behandlungsmethoden und auch die Diagnostik genau auf seinen Patienten abstimmen.

Wie sind die Berufsaussichten bzw. Karrieremöglichkeiten im Bereich Veterinärmedizin?

Tierheilpraktiker sind in aller Regel selbstständig tätig – dabei haben die meisten zwar eine eigene, feste Praxis, aber oft lassen sich auch Tierheilpraktiker finden, die rein mobil agieren. Sie sind insofern flexibel, als dass sie direkt zu ihren Patienten fahren. Bei einer Spezialisierung von Großtieren wie etwa Rindern oder Pferden ist das besonders sinnvoll.

Die Berufsaussichten sind insgesamt gut. Natürlich müssen Sie sich einen ausreichenden Kundenstamm aufbauen. Aber gerade in Zeiten, wo unter anderem auch bei Nutztieren mehr auf Antibiotika verzichtet werden soll und eine möglichst artgerechte Haltung immer mehr in den Vordergrund tritt, haben Tierheilpraktiker eine gute Chance. Das Bewusstsein vieler Tierhalter orientiert sich immer mehr zu natürlichen, schonenden Heilmethoden, die Sie entsprechend anbieten können.

Als Tierheilpraktiker sollten Sie bereit sein, sich regelmäßig fortzubilden und in Ihr Handwerk zu investieren. Gerade hier ist es wichtig, dass Sie mit Ihren Methoden und Ihrem Wissen immer auf den neusten Stand sind, um so ein umfassendes Therapieangebot machen zu können.

Pro und Contra Fernstudium Tierheilpraktiker

Pro

Auch wenn es kein berufsbegleitendes Studium im Bereich Medizin gibt, kann man dennoch das grundlegendste Wissen per Fernstudium aufbauen. Dazu müssen Sie nicht einmal Ihre berufliche Tätigkeit einschränken. Sie bekommen die Unterlagen per Post oder online zur Verfügung. Die Präsenztermine sind häufig optional, obwohl sie natürlich empfehlenswert sind, um Praxiserfahrungen zu sammeln.

Contra

Ein richtiges Studium im Bereich der Veterinärmedizin können Sie derzeit in Deutschland nicht per Fernstudium ablegen. Es gibt jedoch Alternativen. Wie bei jeder berufsbegleitenden Weiterbildung benötigen Sie genügend Motivation und Disziplin und einen gesicherte Finanzierung, um den Lehrgang zu einem Abschluss zu bringen.

Über den Autor

Elisabetta Casula besitzt einen Magister-Abschluss in Allgemeiner Sprachwissenschaft, Anglistik und Romanistik. Seit Juli 2014 ist sie Redakteurin im Team von Fernstudium Direkt und schreibt vorwiegend zu Themen wie modernes Lernen und Möglichkeiten der individuellen Weiterbildung, die sie selbst aktiv betreibt.

Zum Autorenprofil

Kommentare für Veterinärmedizin

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