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Fernstudium Sprachen und Fremdsprachen:
Grundstein für eine internationale Karriere

Wenn Sie eine Fremdsprache beruflich einsetzen müssen, sollten Sie Ihre Fähigkeiten über ein Sprachzertifikat nachweisen. Es gibt für nahezu alle Sprachen entsprechende Zertifikate. Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten wurde der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen ins Leben gerufen. Dieser unterteilt das Niveau der Lernenden in die Kompetenzstufen.

Der gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen dient auch der Erstellung von Lehrplänen und der Weiterentwicklung von Prüfungen. Er soll die Mobilität der Lernenden fördern, da alle Tests europaweit einheitlich angeboten werden. Die Zentren dazu sind europaweit verteilt. Der Referenzrahmen ignoriert zudem sämtliche Bildungsunterschiede, die zwischen den europäischen Ländern bestehen und macht Prüfungen vergleichbar. Mit der Aufteilung in Verstehen, Sprechen und Schreiben werden die Grundfähigkeiten von Sprachen in den Vordergrund gestellt. Der Referenzrahmen geht sogar auf soziale Konventionen und Lebensbedingungen ein.

Redaktionstipp

Für Sprachkurse ist die Hamburger Akademie für Fernstudien einer der führenden Anbieter. Hier finden Sie eine große Auswahl an allgemeinen Fernkursen zum Spracherwerb sowie spezielle Kurse zu bestimmten Berufsbereichen.

Von "Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF)" werden derzeit Fernkurse in folgenden Kategorien zum Thema "Sprachen / Fremdsprachen" angeboten:

A1, A2 (Anfänger)

  • Diese Sprachstufe beinhaltete die elementare Verwendung der Sprache. Sie verstehen alltäglich Ausdrücke, können einfach Sätze rekonstruieren und an Gesprächen teilnehmen. Sie können sich grundlegend verständigen, d.h. sich vorstellen, nach dem Weg fragen, etwas über sich erzählen etc.

B1, B2 (Fortgeschrittener)

  • Hier steht die selbständige Sprachverwendung im Vordergrund. Sie können sich mühelos und fehlerlos verständigen, Konversationen folgen sowie anspruchsvolle Texte verfassen. Sie können die Alltagssprache gut verfolgen, sofern keine Akzente oder Dialekte vorkommen. Auch komplexere Texte und abstraktere Diskussionen können Sie mitverfolgen, sodass Sie sich durchaus mit Muttersprachlern auseinander setzen können.

C1,C2 (Experte)

  • Auf dieser Stufe verfügen Sie bereits über eine nahezu muttersprachliche Beherrschung der jeweiligen Sprache. Sie unterhalten sich mit Muttersprachlern auf gleichem Niveau, können komplexe und akademische Texte verstehen und verfassen und können zu sehr speziellen Themen sprachlich etwas beitragen. Auf diesem Niveau können Sie auch als Lehrer an einer Schule arbeiten.

Englische Sprachzertifikate: Cambridge Certificates und TOEFL

Einer der bekanntesten Sprachtests ist der des Cambridge Certificates. Bis 2013 hieß der Test ESOL (English für Speakers of Other Languages). Das Zertifikat kann man für die einzelnen Stufen (A1-C2) erwerben. Zudem gibt es spezielle Prüfungen, etwa in Business English. In Deutschland gibt es mehr als 60 Zentren, welche auch entsprechende Vorbereitungskurse anbieten. Die Tests kosten bis zu 200 EUR.

TOEFL ist der „Test of English as a Foreign Language“ und wird von den meisten US-amerikanischen Hochschulen als Voraussetzung für eine Bewerbung von Nicht-Muttersprachlern angesehen. Die Prüfungen werden auch in Deutschland angeboten und bewegen sich im Rahmen zwischen 200 und 250 US-Dollar. Weitere ähnliche Tests sind TELC, ein Unternehmen, welches Sprachtests kommerziell anbietet und sich am Europäischen Referenzrahmen orientiert sowie der TOEIC, Test of English for International Communication, welcher vorwiegend für die berufliche Qualifikation gedacht ist. Testzentren befinden sich ebenfalls in Deutschland. Die Prüfung kostet bis zu 150 EUR.

Fränzösische Sprachzertifikate: DALF und DELF sowie TELC

DALF und DELF sind ein gemeinsames Programm („Diplôme d’Etudes en langue française – Diplôme approfondi de langue française“). Für das Niveau bis B2 ist DELF zuständig, während C1 und C2 mit dem DALF-Test erreicht werden kann. Die zertifikate sind vor allem für Akademiker von Bedeutung, da Sie Zugangsvoraussetzungen für das Hochschulstudium in Frankreich und allen französisch sprechenden Ländern sind. Die Prüfung besteht aus vier Teilen: Schriftliche Prüfungen zum Hörverstehen, zum leseverstehen und zum schriftlichen Ausdruck, sowie eine mündliche Prüfung, die von Smalltalk bis zur akademischen Diskussion reicht. Die Prüfung kann bei verschiedenen Anbietern abgenommen werden. In Deutschland gibt es 19 anerkannte Zentren. Die Kosten bewegen sich zwischen 100 und 150 EUR pro Prüfung.

Die TELC-Zertifikate (The European Language Certificates) sind deutlich spezieller zugeschnitten und richten sich daher vorwiegend an berufliche Lerner. Die Zertifikate sind ebenfalls für ein Auslandsstudium geeignet und werden auch von den Industrie- und Handelskammern der Länder anerkannt.

Spanische Sprachdiplome: DELE

Das bekannteste Zertifikat für Spanisch ist DELE, Diploma de Español como Lengua Extranjera. Es ist offiziell vom Spanischen Bildungsministerium beglaubigt und eignet sich als Nachweis aller Niveaustufen. Für jede Stufe wird eine separate Prüfung angeboten. Auch hier ist das Zertifikat wieder Voraussetzung für ein Studium in spanischsprechenden Ländern.

Italienische Zertifikate: AIL

Die Zertifikate der AIL – Accademia Italiana di Lingua – sind weltweit anerkannt und finden vier Mal im Jahr statt. Die Examen sind an allen Prüfungsstandorten identisch. Die Namen der Diplome orientieren sich dabei an den Europäischen Niveaustufen, so ist etwa das DELI („Diploma Elementare della Lingua Italiana“) mit der Stufe A1 gleichzusetzen.

Weitere Zertifikate

Es gibt neben den Europäischen Zertifikaten noch weitere spezielle Nachweise. So können Sie vor allem für Englisch eine ganze Reihe von Sonderzertifikaten erwerben. Dazu gehören vor allem Business Communication, Fachsprachen, Technisches Englisch sowie International Legal English. Diese Zertifikate sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie in Ihrem beruflichen Umfeld international tätig werden wollen und auf entsprechendes fachliches Knowhow aufbauen können. In vielen Fällen geht es darum, akademisches bzw. wissenschaftliches Material zu verstehen und zu produzieren.

Andere Sprachen

Viele Nichteuropäische Sprache orientieren sich ebenfalls an den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. So etwa bei dem Japanese Proficiency Test (JLPT), welcher allerdings nur einmal jährlich in Köln absolviert werden kann. Auf der höchsten Stufe (N1) sind jedoch auch 2 000 Kanji und 10 000 Vokabeln zu beherrschen. Der Aufwand liegt bei Nicht-Asiaten dementsprechend bei bis zu 4800 Lernstunden.

Vorteile

In einem Fernstudium können Sie schnell und effizient Sprachen nebenher lernen. Sie haben nicht nur Zugriff auf digitales Audiomaterial und auf schriftliche Übungsaufgaben, sondern werden auch auf die entsprechenden Sprachniveautests (A1 – C2) vorbereitet. Sie müssen dazu weder an einer Hochschule eingeschrieben sein, noch müssen Sie auf Ihren Beruf verzichten. Über den Online-Campus haben Sie jederzeit die Möglichkeit, mit anderen Teilnehmern oder Dozenten in Kontakt zu treten. Einige Anbieter bieten auch gezielt Übungen mit Muttersprachlern an, sodass Sie direkt am „gesprochenen Wort“ üben können.

Ablauf

Je nach Typ des Kurses lernen Sie verschiedene Themenbereiche kennen. In den meisten Fällen beginnt man klassischerweise mit Alltagssituationen. Sie bekommen wichtige Redewendungen und Fachbegriffe vermittelt. Auch Übungen zur Grammatik werden angeboten und vertiefen So Ihr Verständnis von der jeweiligen Sprache.

Später kommen aktuelle Zeitungsartikel und klassische bzw. moderne Literatur hinzu. Parallel dazu lernen Sie die korrekte Aussprache einzuüben und können dazu ggf. mit Muttersprachlern in Kontakt treten. Am Ende des Kurses können Sie sich somit sicher in der Sprache ausdrücken und sind optimal auf die Prüfungen vorbereitet.


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Über den Autor

Julia Leutloff schreibt schwerpunktmäßig zu den Themen Weiterbildung, Recruiting sowie Job- und Karriere-Coaching. Weiterbildung ist bei Julia auch ein persönliches Thema. Nicht nur im Social-Media-Marketing, auch in anderen beruflichen Bereichen besucht sie regelmäßig Fortbildungsangebote, um sich auf den neuesten Stand zu bringen.

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