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Fernstudium Spedition & Logistik:
Karriere auf dem Weltmarkt

Für den Bereich Spedition + Logistik sind 87 Kurse online:

Auch im Bereich Logistik kommen Sie nicht um das lebenslange Lernen herum. Wer beruflich aufsteigen möchte, sollte sich die Lehrgänge genau anschauen. Nicht jeder Abschluss ist für Ihre Karrierepläne nützlich. Einige sind rechtlich geregelt, andere können von den Anbietern frei gestaltet werden. Wenn Sie Ihre Berufsausbildung vor kurzem abgeschlossen haben, können Sie unter Umständen direkt eine Aufstiegsfortbildung wählen, um einen höherwertigen Abschluss zu erreichen oder sich zu spezialisieren.

Redaktionstipp

Im Bereich Logistik ist die Europäische Fernhochschule Hamburg einer der führenden Fernstudienanbieter und bietet in Ihnen professionelle Weiterbildung im Logistik-Management.

Von "Euro-FH - Europäische Fernhochschule Hamburg" werden derzeit Fernkurse in folgenden Kategorien zum Thema "Spedition + Logistik" angeboten:

Für eine Karriere im mittleren Management sind Leitungs- und Führungsqualitäten notwendig. Mit den IHK Abschlüssen in diesem Bereich haben Sie ausgezeichnet Chancen – zum Beispiel als Fachwirt. Aber auch mit dem Betriebswirt oder dem staatlichen geprüften Techniker erhöhen Sie Ihre Qualifikation. Dazu erforderlich ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich und Berufspraxis. Diese Abschlüsse können Sie nicht nur an Wirtschaftsfachschulen, sondern z.T. auch im Fernstudium erwerben.

Die Weiterbildungsarten

Mit einem Fernstudium zeigen Sie nicht nur, dass Sie bestimmte Bildungsziele erfolgreich erreicht haben, sondern Sie können gegenüber Personalverantwortlichen auch belegen, dass Sie über die entsprechenden Qualifikationen verfügen. Um im Dschungel dieser Zertifikate den Überblick zu behalten, stellen wir Ihnen an dieser Stelle die unterschiedlichen Typen der beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen vor.

Anpassungs- und Aufstiegsweiterbildungen

1. Eine Anpassungsweiterbildung (auch: Anpassungsfortbildung) umfasst wichtige Zusatzqualifikationen, um in seinem bisherigen Beruf fachlich anspruchsvollere Tätigkeiten zu verrichten. Die entsprechenden Nachweise erlangen Sie gezielt durch Lehrgänge, Trainings oder Fachkursen. Im Bereich Transport und Spedition sind diese die verpflichtenden Schulungen nach

  • dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG)
  • den Entsorgungsvorschriften
  • den Gefahrgutvorschriften
  • den Unfallverhütungsvorschriften/VDI-Richtlinien zum Erwerb der Fahrerlaubnis von Flurförderfahrzeugen (Gabelstapler etc.)

Diese verpflichtenden Weiterbildungen werden von vielen privaten Anbietern angeboten. Für die Teilnahme erhält man nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat. Bei der Namensvergabe der Abschlüsse haben die privaten Anbieter jedoch freie Hand. Ihren Wert zu bestimmen, ist daher häufig schwer. In der Regel können Sie sich auf das Renommee des Anbieters verlassen.

2. Eine Aufstiegsfortbildung konzentriert sich weniger auf die fachlichen Tätigkeiten und mehr darauf, konkret mehr Verantwortung im Unternehmen zu tragen. Diese Angebote setzen eine abgeschlossene Berufsausbildung und meist einschlägige Berufserfahrungen voraus. Viele Abschlüsse sind staatlich anerkannt. Dazu zählen etwa der staatlich geprüfte Betriebswirt (Schwerpunkt Logistik/Verkehr). Zu den weiteren IHK-Abschlüssen im Bereich Logistik zählen:

Logistiker/in (IHK)

Für die Logistik gibt es den fachbezogenen Lehrgang „Logistiker (IHK)“. Hier werden die Grundlagen der Logistik aber logistische Strategien vermittelt. Sie bekommen korrekte Kennzahlen und können anhand praktischer Übungen die Umsetzung der Inhalte vertiefen. Sie sollen eigenständig logistische Prozesse verstehen und neue Konzepte entwickeln können. Außerdem lernen Sie, Einsparungspotenziale zu erkennen und in wirtschaftliche Ziele umzusetzen.

Verkehrsfachwirt/in (IHK)

Hier übernehmen Sie kaufmännisch-leitende Tätigkeiten in Speditionen und im Transportwesen. Sie stellen Unternehmensziele auf, entwickeln Strategien und legen Vorgehensweisen und Prozedere fest. Sie erstellen einzelne Dienstleistungen konzeptionell und kümmern sich um das Neukundengeschäft. Budgetplanung und Marketing gehört ebenfalls zu Ihrem Aufgabenbereich. Um für die Prüfung zugelassen zu werden, sollten Sie bereits als Kaufmann gearbeitet haben bzw. einen kaufmännischen Ausbildungsberuf erlernt haben. Alternativ können Sie Berufspraxis mit starken Bezug zur Verkehrswirtschaft nachweisen

Fachkaufmann/frau für Einkauf und Logistik (IHK)

Als Fachkaufmann oder –frau planen und steuern Sie Einkaufsprozesse und logistische Aufgaben. Sie kümmern sich um das Einkaufsmarketing, pflegen die Beziehungen zu Lieferanten, führen Verhandlungen und dürfen im Namen des Unternehmens entsprechende Verträge abschließen. Ebenfalls zu Ihren Aufgaben gehören das Controlling und das Qualitätsmanagement für den Bereich Einkauf und Logistik. Voraussetzung ist ein Abschluss in einer kaufmännischen Ausbildung oder eine mind. 5-jährige berufliche Praxis im Bereich Einkauf und Logistik.

Logistikmeister/in (IHK)

Logistikmeister sind verantwortlich für den Material- und Informationsfluss gleichermaßen. Dabei ist nicht nur der Wareneingang und -ausgang im Fokus Ihrer Tätigkeiten, sondern auch die Verpackung und Kommissionierung. Sie kümmern sich um die Lagerverwaltung und –steuerung und optimieren deren Prozesse mit den anderen Betriebsstellen. Zur Ihren Aufgaben gehört ebenfalls die Überwachung der Kosten, das Verwalten von Budgets und eventuelle Kontroll- sowie Leitungsfunktionen. Als Voraussetzung gilt auch hier entweder eine abgeschlossene Ausbildung in der Fachrichtung Logistik oder mind. 4 Jahre Berufserfahrung in einem einschlägigen Bereich.

ELA-Weiterbildungen

Die European Logistics Association (ELA) vergibt international anerkannte Abschlüsse für Menschen mit Berufserfahrungen im Bereich Logistik und Spedition. Dazu erforderlich ist die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs. Doch nicht jedes Angebot hält, was es verspricht. Besonders im Bereich der nicht geregelten beruflichen Weiterbildung sollten Sie genau hinschauen, ob Sie mit dem angestrebten Zertifikat wirklich beruflich ans Ziel gelangen. Es gibt derzeit drei Möglichkeiten:

  • European Junior Logistican (Supervisory/Operational-Level)
  • European Senior Logistican (Senior-Level)
  • European Master Logistican (Excellence-Level)

Die ELA ist ein Zusammenschluss von Logistikverbänden auf europäischer Ebene. Das gemeinsam entworfene Zertifizierungsprogramm soll Qualifizierungen im europäischen Raum transparenter gestalten.

  • Junior-Level: Dabei richtet sich der Junior-Level an Mitarbeiter, die operativ-logistisch arbeiten und vermittelt Basiskenntnisse. Auch für Quereinsteiger ist dieser Level gut geeignet.
  • Senior-Level: Der Senior-Level ist für diejenigen interessant, die komplexe funktionale Abläufe verwalten, etwa Logistik- oder Bereichsleiter. Mindestens 2 Jahre Berufspraxis werden hier vorausgesetzt
  • Excellence-Level: Auf dieser Stufe werden hochrangige Spezialisten und Spitzenmanager angesprochen, die Ihre Expertise perfektionieren wollen.

Abgenommen werden die Prüfungen unter Aufsicht des Independent German Certification Boards (IGCB). Die Prüfungen werden nur in mündlicher Form abgenommen.


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